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EMA während Fachkonferenz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie vorgestellt Artec demonstriert Appliance-Konzept zur gerichtsfesten Archivierung

| Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Artec hat im Rahmen der Fachkonferenz „Rechtssichere elektronische Archivierung: Scannen, Konvertieren, Archivieren“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie vergangene Woche die Appliance EMA zur gerichtsfesten E-Mail- und Dokumenten-Archivierung vorgestellt.

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Um Unternehmen bei der rechtssicheren Archivierung zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie einen Leitfaden herausgegeben. EMA, eine Archivierungs-Appliance des Frankfurter Business-Continuity-Spezialisten Artec, berücksichtigt bereits jetzt laut Herstellerangaben die darin aufgestellten Anforderungen.

„EMA garantiert die Unveränderbarkeit der archivierten Inhalte und versetzt Anwender in die Lage, einen gerichtsverwertbaren Nachweis über die Authentizität ihrer Daten zu führen“, erklärt Axel Schmidt, Pressereferent der Artec Computer GmbH. „Die Appliance ist in verschiedenen Versionen verfügbar und erlaubt auch kleinen und mittleren Unternehmen einen effizienten Einstieg zur gerichtsfesten Dokumentenarchivierung“. Mit kompakten Black Boxes bis hin zu Rackmount-Gehäusen mit drei Gigabit-Ethernet-Ports, deren Spitzenmodell auch in Fibre-Channel- und iSCSI-SAN-Umgebungen eingesetzt werden kann, ist ein großer Anwenderbereich abgedeckt.

E-Mail- und Dokumentenarchivierung

Das Gerät archiviert alle ein- und ausgehenden sowie internen E-Mails, und zwar auch in Umgebungen mit Lotus Notes. Im Gegensatz zu anderen Lösungen trennt die Archive Appliance E-Mails nicht in die Bestandteile Header, Body und Anhänge, sondern archiviert sie als Ganzes. Ein weitreichendes Datensicherungskonzept soll die Lösung abrunden. Mithilfe von digitalen Zeit- und Datumsstempeln signiert EMA sämtliche Dokumente und verschlüsselt sie anschließend im AES-Verfahren (Advanced Encryption Standard) mit 128 Bit als Fixed Content. Selbst Systemadministratoren können die archivierten Inhalte dann nicht mehr verändern. Ferner erhalten Anwender so die Möglichkeit, einen gerichtsverwertbaren Nachweis über die Authentizität der archivierten Daten zu erzeugen.

Mit den Print-to-Archive- und Scan-to-Archive-Funktionen haben Benutzer die Möglichkeit, elektronische Dokumente direkt bei einem Druck- oder Scanvorgang in das elektronische Archiv zu verschieben. Dazu müssen lediglich ein oder mehrere Drucker beziehungsweise Scanner als „Archivierungsgeräte“ bestimmt werden. Zusätzliche Änderungen an vorhandener Hard- oder Software sind nicht notwendig.

Vier-Augen-Prinzip ergänzt Sicherheitsmerkmale

Darüber hinaus ergänzt Artec mit dem Vier-Augen-Prinzip die bereits vorhandenen Sicherheitsmerkmale. Damit lassen sich die Vergabe und Verwaltung von Administratorenrechten definieren. Bei der Konfiguration von EMA können Benutzer dabei festlegen, welche Vorgänge nicht von einer einzelnen Person ausgeführt werden dürfen. Zudem lassen sich Benutzern mit eingeschränkten Rechten durch Hinzuziehen eines Administrators temporär erweiterte Rechte einräumen.

Eine Rechteübersicht verschafft Anwendern dabei einen Überblick, welche Möglichkeiten sie gegenwärtig besitzen. Eine Suchfunktion sorgt dafür, dass benötigte Inhalte schnell wiederzufinden und bei Bedarf wiederherzustellen sind.

Preise und Ausführungen

EMA soll für jede Betriebsgröße verfügbar sein, dementsprechend variieren auch die Preise der einzelnen Appliances. Einstiegsmodelle beginnen bei 1.890 Euro. Die Enterprise-Version für große Umgebungen kostet etwa 20.000 Euro.

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