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Umfrage deckt Schwächen beim Umgang mit Daten auf mobilen Geräten auf Auch IT-Professionals achten zu selten auf Datenverschlüsselung

| Redakteur: Nico Litzel

Viele IT-Spezialisten transportieren sensible Daten auf mobilen Geräten wie Notebooks völlig unverschlüsselt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Storage-Security-Spezialisten Orgin Storage mit 1.100 Teilnehmern aus dem Bereich IT-Security.

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Konstantin Fröse, Divisional Director Central European Region bei Origin Storage
Konstantin Fröse, Divisional Director Central European Region bei Origin Storage
( Archiv: Vogel Business Media )

Origin Storage hat in den vergangenen Monaten rund 1.100 IT-Professionals mit dem Arbeitsschwerpunkt Security befragt. Ergebnis: Knapp die Hälfte (41 Prozent) der befragten IT-Spezialisten transportieren zumindest gelegentlich auch sensible Daten auf mobilen Endgeräten vollkommen unverschlüsselt. Bei mehr als einem Drittel (37 Prozent) sind nahezu alle Daten auf dem Gerät nicht vor einem unbefugten Zugriff gesichert.

19 Prozent der Teilnehmer haben angegeben, bereits eine Datenpanne infolge des Verlusts eines Gerätes oder eines Datenträgers erlebt zu haben. In rund 50 Prozent dieser Fälle war das Speichermedium nicht verschlüsselt.

„Es ist schon etwas überraschend, dass selbst ausgewiesene Profis offenbar sehr sorglos mit sensiblen Daten umgehen“, kommentiert Konstantin Fröse, Divisional Director Central European Region von Origin Storage. „Sobald Daten auf Notebooks, USB-Sticks, externen Festplatten oder CD-ROMs das geschützte Firmennetzwerk verlassen, besteht immer die Gefahr, dass die Informationen durch Verlust oder Diebstahl in falsche Hände geraten. Man kann hier nur dazu raten, geeignete Verschlüsselungslösungen einzusetzen, die der Bedeutung der jeweiligen Daten auch angemessen sind. Eine einfache Softwareverschlüsselung etwa, die beim Schutz privater Fotos gute Dienste leisten mag, ist für Unternehmensdaten in der Regel unangebracht, da sie von Cyberkriminellen zu leicht geknackt werden kann.“

Anhaltspunkte bei der Auswahl von Verschlüsselungstechniken, die mittlerweile beispielsweise auch in Form von komplett Hardware-verschlüsselten Festplatten (extern/USB und als Nachrüstlösung für Notebooks) verfügbar sind, können Zertifizierungen wie der Federal Information Processing Standard (FIPS) geben. Dieser Standard wird durch US-Behörden festgelegt und international bei der Auswahl von Verschlüsselungsprodukten berücksichtigt.

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