Backup, Archivierung und Datenmigration auf dem Mac OS X

Auftragsverluste in der Pre-Press-Produktion vermeiden

24.08.2010 | Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Rainer Graefen

Das Client Center des Media Managers für die Video- und Medien-Verwaltung.
Das Client Center des Media Managers für die Video- und Medien-Verwaltung.

In der Medienbranche mit Audio- und Video-Produktion, Prepress, Druck und Werbeagenturen, wird der Anteil von Mac OS X auf 50 Prozent geschätzt. Trotz riesiger Datenmengen hinkt das MAC-Benutzerumfeld bei der Umsetzung moderner Backup-Konzepte den Windows-Konkurrenten weit abgeschlagen hinterher.

Auch im Medien-Umfeld übersteigen die Kosten zur Wiederherstellung verlorener Daten in der Regel die Investition in eine vernünftige Backup-Struktur um ein Vielfaches, ein Totalausfall kann sogar die Existenz eines Unternehmens gefährden. Aus diesem Grund muss die Datensicherheit ein zentrales Thema bei Anwendern und Apple-Händlern bleiben.

An den MAC-Usern sind allerdings Verfahren schneller und großvolumiger Datenmigration scheinbar spurlos vorbei gegangen. Um die weiterhin stark steigenden Datenmengen an Files zu bewältigen, wäre eigentlich ein integriertes Daten-Management aus Backup, Archiv, Synchronisation und einer regelbasierten automatischen Sicherung und Archivierung erforderlich.

Zwischen Anforderung und Wirklichkeit: Das MAC-Backup

Doch die Realität sieht anders aus: In mittelgroßen Unternehmen, die im Medien-Bereich mit Apple-Hardware arbeiten, werden das Backup und die Archivierung großer Datenbestände immer noch „stiefmütterlich“ behandelt. Im Mac-Umfeld und Medien-Bereich mit seinem besonders hohen Datenaufkommen sind die vorhandenen Datensicherungs-Strategien oft völlig unzulänglich.

Häufig reichen die vorhandenen Backup-Kapazitäten nicht aus, um das vorhandene Datenvolumen zu sichern. Selbst in kleineren Betrieben mit 10 bis 20 Mitarbeitern sind Datenvolumina bis 30 TByte keine Seltenheit mehr. Bei immer kürzer werdenden Produktionszeiten stellt sich die Frage, wie zu vermeiden ist, dass ein Datenverlust auch zum Verlust des Auftrags führt.

Nachlässigkeit zu spät entdeckt

Oft stellen die Anwender erst bei einer Rücksicherung ihrer Daten fest, dass keine oder nur unvollständige Backups durchgeführt wurden. Die häufigsten Fehlerursachen in der Praxis:

  • Die vorhandene Hardware reicht nicht aus, um Datenverzeichnisse komplett und ohne manuelle Eingriffe zu sichern
  • Es stehen keine freien Bänder zur Verfügung
  • Unbemerkte Hardware-Defekte
  • Falsche Sicherungsstrategie
  • Nicht korrekt oder unvollständig installierte Software
  • Fehlende oder nicht eingerichtete E-Mail Benachrichtigung
  • Bedienungsfehler durch den oder die Anwender

weiter mit: Ein gutes Backup-Konzept braucht keine hochperformante und teure Hardware

 

Appliances zum Backup

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