Dienstübergreifendes Backup soll Compliance vereinfachen

AWS Backup konsolidiert Datensicherungen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

AWS Backup soll künftig für weitere Dienste angeboten werden.
AWS Backup soll künftig für weitere Dienste angeboten werden. (Bild: Aleksey - stock.adobe.com)

Amazon Web Services (AWS) hat einen vollständig verwalteten, zentralisierten Backup Service angekündigt. Der schützt neben Cloud-Diensten des Anbieters auch Daten lokaler Server und ist bei Rackspace bereits im Einsatz.

Schon bisher bot AWS für Datenbanken, Block Storage, Object Storage und Dateisysteme eigene Backup-Funktionen an. Diese können Kunden mit dem angekündigten Produkt nun konsolidieren – und geschäftliche sowie regulatorische Anforderungen besser als bisher erfüllen.

Statt für jeden einzelnen Dienst separate Skripte zu pflegen, können Kunden nun über eine zentrale Lösung von ihnen gesicherte AWS-Ressourcen konfigurieren und prüfen (Audit). Darüber hinaus ließen sich auch Backup-Planungen automatisieren, Aufbewahrungsrichtlinien festlegen und die letzten Sicherungen sowie Wiederherstellungen überwachen.

Verfügbarkeit

AWS Backup ist zunächst verfügbar für die Amazon-Dienste DynamoDB, Elastic Block Store (EBS), Elastic File System (EFS) und Relational Database Service (RDS). Per AWS Storage Gateway ließen sich überdies On-Premises betriebene Anwendungen sichern. Künftig soll AWS Backup für weitere Dienste angeboten werden.

Als einen Referenzkunden für AWS Backup nennt der Anbieter Rackspace. Der Infrastrukturdienstleister verspricht sich und seinen Kunden mit dem Produkt mehr Effizienz sowie vereinfachte Prozesse bei Auditierung sowie Compliance-Anforderungen.

AWS Backup ist unter anderem in der Region EU (Ireland) verfügbar. Für fünf US-Cent monatlich gibt es hier ein GByte Speicherplatz für EFS File System Backup, EBS Volume Snapshot oder Storage Gateway Volume Backup. RDS Database Snapshots und DynamoDB Table Backups kosten 9,5 respektive zehn US-Cent. Cold Storage ist für EFS File System Backups zu haben und wird mit einem US-Cent pro GByte monatlich in Rechnung gestellt.

* Diesen Beitrag haben wir von unserem Schwesterportal CloudComputing-Insider übernommen.

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