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Symantec NetBackup Backup für virtualisierte Umgebungen

Autor / Redakteur: Ursula Zeppenfeld / Nico Litzel

Damit auch Daten virtueller Server stets real verfügbar sind, werden spezielle Lösungen wie NetBackup von Symantec benötigt.

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Eine integrierte Plattform wie NetBackup von Symantec reduziert den Administrationsaufwand und sorgt für mehr Überblick.
Eine integrierte Plattform wie NetBackup von Symantec reduziert den Administrationsaufwand und sorgt für mehr Überblick.
( Archiv: Vogel Business Media )

Bisher waren es „nur“ die explodierenden Datenmengen, die immer wieder neue, effizientere Lösungen für das Backup verlangten. Nun kommt eine neue Herausforderung hinzu, denn viele Rechenzentren haben ihre Server virtualisiert und müssen nun ihre Datensicherung anpassen. „Die Datenmengen in den Rechenzentren wachsen nach wie vor rapide“, sagt Andreas Bechter, Spezialist für Backup-Fragen bei Symantec-Großkunden. Es gilt, eine zunehmende Zahl von Applikationen und Geräten zu sichern, darunter immer mehr virtualisierte Server. „Gerade an Letztere muss die Datensicherung angepasst werden“, so Bechter. Denn virtualisierte Infrastrukturen, etwa die von VMware, führen zu tief greifenden Veränderungen in der Datensicherungslandschaft. Herkömmliche Backup-Methoden lassen sich hier kaum umsetzen.

Zusatzbelastung beim Backup

Ein Beispiel: Der traditionelle Ansatz, in jeder virtuellen Maschine einen Backup-Agenten zu installieren, ist zwar der einfachste, bringt jedoch eine gravierende Belastung des virtualisierten Systems mit sich. Denn die Backup-Agenten sind dahingehend optimiert, große Datenmengen in kürzester Zeit zu bewegen. Hierzu nutzen sie die vom System zur Verfügung gestellten Ressourcen (CPU, Memory, I/O Bus, Netzwerkbandbreite) soweit wie möglich aus. Das alles ist auf einem physikalischen Server kein Problem, da er in der Regel über mehr Leistung verfügt, als tatsächlich genutzt wird. Fasst man jedoch viele Server durch Virtualisierung auf einem physikalischen System zusammen, so teilen sich alle Server die gemeinsamen Ressourcen – und die verbleibenden Kapazitäten werden knapp. „Hier kann also das Backup des einen virtualisierten Servers die Leistung eines anderen beeinträchtigen und dessen Reaktionszeit verlangsamen“, so Bechter. „Dabei gilt: Je mehr Systeme virtualisiert sind, desto spürbarer der Effekt.“

Daher kann hier das typische traditionelle Vorgehen, das Backup in gewohnter Weise von möglichst vielen Systemen parallel zu starten, zum Verhängnis werden: Der Ressourcen-Engpass ist vorprogrammiert.

weiter mit: Mit Proxy-Servern den Engpass umgehen

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