Suchen

31. März – „World Backup Day“ Backup – gestern und heute

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Dr. Jürgen Ehneß

Zum heutigen „World Backup Day“ erinnern wir nicht nur an die unumgängliche Notwendigkeit, die vorhandenen Daten vor Verlust und Missbrauch zu schützen, sondern werfen zudem mehr als nur einen flüchtigen Blick auf die Historie des Backups.

Firma zum Thema

Viele Gefahren drohen gespeicherten Daten. Auch wenn etwa niemand gern an den Katastrophenfall denkt, ist Verdrängen keine Lösung.
Viele Gefahren drohen gespeicherten Daten. Auch wenn etwa niemand gern an den Katastrophenfall denkt, ist Verdrängen keine Lösung.
(Bild: © Mingman Srilakorn - stock.adobe.com)

Ein Backup ist notwendig, sobald Daten entstehen, die nicht verlorengehen dürfen – denn den gespeicherten Daten drohen etliche Gefahren. Zudem wächst die Menge der anfallenden und damit zu schützenden Daten beständig. Bei der Entwicklung einer geeigneten Backup-Strategie sind entsprechend verschiedene Aspekte zu berücksichtigen.

Die Historie des Backups ist eine Geschichte der Notwendigkeiten, welche die Entwicklung entsprechender Technologien vorangetrieben haben. Die Zeiten des reinen Tape-Backups sind mittlerweile lange passé – und die Basis einer zeitgemäßen Datensicherungsstrategie fußt wiederum auf verschiedenen Überlegungen.

Kapitel 1: Unternehmen benötigen Datensicherheit, daher Backup

Unternehmen sind abhängig von Daten. So wie eine Person ohne Luft, Wasser und Lebensmittel nicht überleben kann, so können Unternehmen nicht ohne Daten bestehen. Diese Abhängigkeit nimmt in Zeiten, da Daten „zum neuen Öl“ erklärt wurden, sogar noch zu. Daten zu verlieren, bedeutet für Unternehmen, das Leben zu verlieren. Deswegen benötigen sie ausgeklügelte Backup-Strategien, um ihre Daten auch im Katastrophenfall vorrätig zu haben und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Jede Minute ohne funktionierende IT kostet sehr viel Geld und ist – man kann es nur wiederholen – existenzbedrohend.

Mögliche Ursachen für Datenverluste

Der möglichen Katastrophenfälle sind viele. Der bekannte deutsche Rechenzentrumsexperte Bernd Dürr nennt in seinem Standardwerk „IT-Räume und Rechenzentren planen und betreiben“ als mögliche Ursachen für Datenverluste: Stromausfälle und -schwankungen, Kabelbrände, ausgefallene Kommunikationsverbindungen und Klimatisierung, Hardware- und Software-Defekte, Rauchgase und Feuer, frustrierte oder unachtsame Mitarbeiter, Einbrecher, Hacker, Witterungseinflüsse und Umweltkatastrophen aller Art.

(ID:46404247)

Über den Autor

Dr. Dietmar Müller

Dr. Dietmar Müller

Journalist