Datensicherung im Zeitalter von VMware und Hyper-V

Backup im virtualisierten Rechenzentrum – eine Einführung

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Backup Agents auf dem Host- und auf dem Guest-OS halten sich die Waage

Welche Methode die richtige ist, hängt also von den laufenden Prozessen ab und auch davon, wie schnell und wie selektiv ein Recovery vonstattengehen muss. In der Praxis halten sich die beiden Konzepte in puncto Einsatzhäufigkeit in etwa die Waage. Die Enterprise Strategy Group ermittelte im vergangenen Jahr, dass 46 Prozent der Befragten die Backup Agents auf dem Host- und 40 Prozent auf dem Gast-Betriebssystem installiert hatten.

Die Mischung macht‘s

Auch im Zeitalter der „totalen“ Konsolidierung ist aber kaum ein Rechenzentrum komplett virtualisiert. So manche Anwendung wehrt sich vehement erfolgreich gegen VMware oder Hyper-V. So manchem Admin sträuben sich auch die Nackenhaare, wenn er an die Risikoakkumulation bei der Virtualisierung denkt. Daher wird auch in Zukunft so mancher physischer Server in der virtuellen Landschaft weiter bestehen.

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Wer beim Backup auf eigene Skripts oder die von den Virtualisierungsherstellern mitgelieferten Tools setzt, kann sich schnell ein heterogenes und komplexes Backup-System ans Bein binden, das ihn in seiner operativen Beweglichkeit unnötig einschränkt. Hier sollte man auf eine Lösung setzen, die sich für die physische und die virtuelle Welt gleichermaßen eignet wie beispielsweise Arkeia Network Backup. Nur so hat man die Gewähr, dass alle Datensicherungen in einem Punkt zusammenlaufen und dort auch vernünftig zu verwalten sind − und zu archivieren. Denn ein funktionierendes Backup garantiert noch lange nicht die Einhaltung der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht, zum Beispiel bei geschäftsrelevanten E-Mails.

Stresstest für Backup und Entscheider

Aber auch an die Backup-Lösung selbst werden heute große Anforderungen gestellt. Mal muss sie auf einem physischen Server laufen, mal auf einem virtuellen. Und für Remote-Standorte gelten wieder ganz andere Anforderungen: Hier stehen für gewöhnlich weder eine breite Server-Basis noch ein Admin zur Verfügung, der die Sicherung überwacht und pflegt.

Weiter mit: Network Backup als Softwarepaket, Virtual und physische Appliance

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