Stratus Technologies warnt

Backups alleine reichen nicht

| Redakteur: Nico Litzel

Backups sind unverzichtbar, reichen aber oft nicht aus, will man den IT-Betrieb aufrechterhalten. Besser sind fehlertolerante Server wie die ftServer von Stratus Technologies (im Bild). Diese sind komplett redundant aufgebaut, alle wichtigen Komponenten sind doppelt vorhanden, sodass beim Ausfall eines Bauteils der Betrieb nahtlos fortgesetzt werden kann.
Backups sind unverzichtbar, reichen aber oft nicht aus, will man den IT-Betrieb aufrechterhalten. Besser sind fehlertolerante Server wie die ftServer von Stratus Technologies (im Bild). Diese sind komplett redundant aufgebaut, alle wichtigen Komponenten sind doppelt vorhanden, sodass beim Ausfall eines Bauteils der Betrieb nahtlos fortgesetzt werden kann. (Bild. Stratus Technologies)

Backups sind zwar unverzichtbar, aber sie können Unternehmen in trügerischer Sicherheit wiegen, denn für die Aufrechterhaltung des IT-Betriebs reicht eine Datensicherung alleine nicht aus. Darauf weist das auf Hochverfügbarkeit spezialisierte Unternehmen Stratus Technologies hin.

Kein seriös arbeitendes Unternehmen verzichtet heute noch auf regelmäßige Backups. Allerdings sind nach Angaben von Stratus Technologies sich die wenigsten Unternehmen bewusst, dass Backups zwar unverzichtbar, für die Sicherstellung des IT-Betriebs alleine allerdings vollkommen unzureichend sind.

So kann es beim Ausfall eines Servers – je nach Komplexität des Systems und der Art der Störung – Stunden bis Tage dauern, ehe das System wieder voll funktionsfähig ist, warnt Stratus. Zunächst müsse die Störungsursache identifiziert und behoben werden, erst dann könne das System wieder hochgefahren und die Daten wieder eingespielt werden. Der kniffligste Teil folge dann: die Rekonstruktion der Daten, die zwischen dem letzten Backup-Lauf und dem Ausfall verloren gegangen sind.

Umfangreiche Konfigurationsarbeiten

Stratus weist daneben darauf hin, dass neu initialisierte Systeme meist nicht im selben Zustand sind wie das vorherige. Daher seien mehr oder weniger umfangreiche Konfigurationsarbeiten notwendig, ehe das System wieder in den produktiven Betrieb gehen könne.

Bei gravierenden Hardware-Fehlern, beispielsweise wenn das Mainboard ausfällt, müssten Unternehmen zudem einen erheblichen Zeitbedarf für die Beschaffung und Ersatz- und Austauschteilen einkalkulieren. Aber selbst wenn Hardware-seitig alles reibungslos laufe: Das Recovery der gesicherten Daten kann, je nach Umfang des Backup-Sets, mehre Stunden in Anspruch nehmen.

Reserve-Systeme ändern nichts

Auch Reserve-Systeme vorzuhalten – seien es einzelne Komponenten oder komplette Server – ändere an dieser Problematik grundsätzlich nichts, so Stratus: Auch diese Reserven müssten zunächst betriebsbereit gemacht werden, ehe sie die Backup-Daten aufnehmen können.

Zur Sicherstellung einer ständigen Betriebsbereitschaft der für Unternehmen heute lebenswichtigen IT-Systeme sei es daher unverzichtbar, diese hochverfügbar zu machen, sodass bei einer Hardware-Störung der Betrieb mit einem automatisch synchron geführten System fortgesetzt werden kann.

Dafür stehen heute mehrere Technologien zur Verfügung, mit denen sich unterschiedliche Hochverfügbarkeitsniveaus erzielen lassen, etwa fehlertolerante Server. Diese sind komplett redundant aufgebaut, alle wichtigen Komponenten sind doppelt vorhanden, sodass beim Ausfall eines Bauteils fortgesetzt werden kann. Alternativ stehen Software-Lösungen zur Verfügung, etwa „Everrun“ von Stratus, die auf Standard-Servern läuft, oder „Stratus Avance“, die zwei Server miteinander verbindet und laufend alle Daten zwischen diesen synchronisiert.

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