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Lösegeld-Forderungen für fremdverschlüsselte Daten abwehren Backups gegen erpresserische Trojaner

| Autor / Redakteur: Peter Hempel / Peter Schmitz

Bullguard weist auf den besorgniserregenden Anstieg von Online-Erpressungen hin. Die Zahl der Opfer, deren Daten von einem Trojaner per 1024-bit-RSA-Verschlüsselung „gekidnappt“ wurden, erhöht sich rapide. Die Malware-Programmierer verschlüsseln persönliche Daten der Opfer und erpressen Lösegeld. Bullguard kennt einen einfachen Ausweg.

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Bullguard sagt Encryption-Trojanern den Kampf an.
Bullguard sagt Encryption-Trojanern den Kampf an.
( Archiv: Vogel Business Media )

Bullguard, Spezialist für Sicherheitslösungen, bietet PC-Anwendern, die sich vor dem Verschlüsselungstrojaners GpCode schützen wollen, eine einfache Lösung an. Daten, die mit einem Backup dupliziert wurden, können noch so raffiniert „gekidnappt“ werden: Lösegeld-Forderungen der Erpresser, um den Dechiffrierungsschlüssel zu bekommen können einfach ignoriert werden, nachdem ein Backup wieder eingespielt wurde.

Cyber-Erpressungen sind in den vergangenen Monaten auf dem Vormarsch. Der Trojaner GpCode wurde bereits 2006 in Umlauf gebracht und hat bisher mehr als 150.000 Opfer gefunden. Bei den Attacken wurden insgesamt mehr als 14,5 Millionen Dokumente per 1024-Bit-RSA verschlüsselt. Anschließend werden die Opfer aufgefordert, Lösegeld für den Schlüssel zu bezahlen.

Der wirkungsvollste Schutz gegen solche Attacken ist ein einfaches Backup. Werden die Produktivdaten verschlüsselt, werden die Duplikate darüber kopiert. Werden solche Datensicherungen regelmäßig angelegt, kann nur minimaler Schaden entstehen.

In der aktuellen Version 8.0 der Software Bullguard Backup stehen den Nutzern zehn Gigabyte als Netzlaufwerk für dezentrale Backups zur Verfügung. Daneben können auch lokale oder NAS-Laufwerke genutzt werden. Per Zeitplan lassen sich die Datensicherungen in die Zeit nach Feierabend verlegen, um die normale PC-Benutzung nicht zu behindern.

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