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Milliardenübernahme Bain-Konsortium bekommt Toshibas Speicherchip-Sparte

| Autor / Redakteur: dpa / Dr. Stefan Riedl

Das Konsortium des Finanzinvestors Bain hat sich im Bieterwettstreit um die Speicherchip-Sparte von Toshiba durchgesetzt. In dem Deal geht es um 2 Billionen Yen (15,7 Milliarden Euro), wie der japanische Technologiekonzern bestätigte.

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Die Toshiba-Chipsparte geht an das Bain-Konsortium.
Die Toshiba-Chipsparte geht an das Bain-Konsortium.
(Bild: Sashkin - stock.adobe.com)

Zur Gruppe um den Investor Bain, der die Toshiba-Chipsparte übernehmen wird, sollen neben Apple auch ungenannte japanische und ausländische Unternehmen gehören. Der Finanzdienst Bloomberg, die Financial Times und das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei hatten zuvor über einen entsprechenden Verkauf berichtet.

Hintergründe des Verkaufs

Toshiba trennt sich von dem Speicherchip-Bereich, um die riesigen Löcher in der Bilanz nach dem kostspieligen Debakel im amerikanischen Atomenergie-Markt zu schließen. Die Sparte, die bereits in eine separate Einheit abgespalten wurde, wollten unter anderem der Auftragsfertiger Foxconn und der Speicherspezialist Western Digital haben. Western-Digital-Aktien sackten in New York vorbörslich um 3,5 Prozent ab.

Western Digital wollte Verkauf blockieren

Der schon länger geplante Verkauf gestaltete sich seit Monaten schwierig, weil Western Digital als Partner von Toshiba in einem Gemeinschaftsunternehmen versucht hatte, den Verkauf an andere Bieter vor Gericht zu blockieren. Ausgeräumt ist der Streitpunkt noch nicht - Toshiba gab aber an, den nun abgemachten Deal auch bei einem gegenteiligen Urteil vor Gericht durchziehen zu wollen.

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