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Speichertechniken für den Schutz und die Archivierung von großen Datenmengen Bandspeicherbibliotheksystem von IBM bietet bis zu 2,7 Exabyte Kapazität

| Redakteur: Nico Litzel

Neue Bandspeicher sowie erweiterte Archivierungs- und Deduplizierungsangebote von IBM sollen Unternehmen dabei unterstützen, Daten noch effizienter zu speichern und aus großen Datenmengen zuverlässig Erkenntnisse gewinnen zu können.

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Lee Jesionowski, Chief Architect IBM Tape Automation, lädt die IBM System Storage TS3500 Tape Library. Über eine neu entwickelte Shuttletechnik lassen sich bis zu 15 Geräte miteinander verbinden.
Lee Jesionowski, Chief Architect IBM Tape Automation, lädt die IBM System Storage TS3500 Tape Library. Über eine neu entwickelte Shuttletechnik lassen sich bis zu 15 Geräte miteinander verbinden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Sensoren, mobile Endgeräte, soziale Netzwerke und nicht zuletzt das Cloud Computing heizen Marktforschern zufolge das Datenwachstum noch weiter an. Laut IDC wird die Nachfrage nach höherer Speicherkapazität in den kommenden Jahren deutlich ansteigen. Nach Auffassung von IBM sind neue Techniken und Ansätze gefragt, mit denen Unternehmen einen Nutzen aus dem wachsenden Datenvolumen gewinnen können.

Eine Schlüsseltechnik ist und bleibt das Tape, ist sich IBM sicher, denn diese Technik ist kostengünstig und effizient, wenn große Datenmengen gespeichert werden sollen. Neu im Angebot ist die Bandspeicherbibliothek IBM System Storage TS3500, die auf einer neuentwickelten Shuttle-Technik basiert. Über diese mechanische Einrichtung lassen sich bis zu 15 Bandspeicherbibliotheken zu einer einzigen Hochkapazitätsbibliothek mit bis zu 2,7 Exabyte Kapazität verbinden. Das sind 2,7 x 10^18 Bytes – ausreichend Kapazität, um fast die dreifache Menge aller 2010 mobil in den USA erzeugten Daten zu speichern.

Auf Bänder so leicht wie auf USB-Sticks zugreifen

So viel Kapazität erfordert auch ein geeignetes Dateisystem. Für IBM-Libraries hat der Hersteller das „IBM Linear Tape File System Library Edition“ (LTFS LE) angekündigt, das einen einfachen und kostengünstigen Zugang für die Verwaltung von Bandbibliotheken, von umfangeichen Archivdaten und digitalen Assets ermöglichen soll. In Verbindung mit der fünften LTO-Generation können Anwender jetzt mithilfe von LTFS LE Daten effizienter indizieren. So sollen sich beispielsweise die Daten in einem 50-Petabyte-Archiv ebenso leicht wie die auf einem USB-Stick ansteuern lassen.

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