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IDC-Studie macht Hoffnung Bei Storage wird nur selten gespart

Redakteur: Philipp Ilsemann

In Krisenzeiten suchen IT-Verantwortliche nach Möglichkeiten, die Kosten im Zaum zu halten. Davon profitieren Storage-Technologien wie Speichervirtualisierung, so die Marktforscher von IDC.

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IDC hat herausgefunden: Bei Storage sparen europäische IT-Manager nur selten.
IDC hat herausgefunden: Bei Storage sparen europäische IT-Manager nur selten.
( Archiv: Vogel Business Media )

Bei Storage sparen europäische Unternehmen deutlich seltener als bei anderen IT-Produkten wie PCs, Servern, Druckern oder Netzwerk-Equipment. Das haben die Marktforscher von IDC bei ihrer jährlichen Umfrage unter Storage-Budget-Entscheidern in der Region EMEA herausgefunden. Während Investitionen in neue Produkte größtenteils auf Halde gelegt werden, sollen die Lösungen, in die Vertrauen gesetzt wird, vor allem beim Kostensparen helfen.

„Sich verändernde wirtschaftliche Umstände und neue Technologien wie Server- und Storage-Virtualisierung verändern eindeutig die Art und Weise, in der europäische Storage-Manager ihre Storage-Infrastruktur entwerfen und einsetzen”, so Eric Sheppard, Program Manager für IDCs EMEA-Storage-Untersuchungen.

Dies habe einen kurzfristigen Wechsel hin zu „taktischen Ausgaben” im Storage-Bereich zur Folge. Insgesamt sieht IDC drei Trends, wie die Umfrageteilnehmer auf die Wirtschaftskrise reagieren:

  • Investitionen in neue Projekte werden auf Eis gelegt.
  • Wechsel zu günstigeren Technologien
  • Die Zahl der Freigaben, die für Ausgaben benötigt sind, wird erhöht.

Die jährliche europäische Storage-Umfrage hat IDC im Dezember und Januar unter 522 Storage-Entscheidern in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Skandinavien durchgeführt. Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern wurden dabei nicht berücksichtigt.

(ID:2019326)