Update der Scale-Out-NAS-Serie Isilon

Beim NAS-Cluster liegt die Messlatte nun auf fünf PByte und 3,75 Mill. IOPS

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

EMC erweitert seine Isilon-Produktreihe.
EMC erweitert seine Isilon-Produktreihe. (EMC)

Die Isilon-Produktfamilie von EMC erhält ein umfassendes Update. Dazu zählen das neue Betriebssystem OneFS 7.7.1, zwei neue Speicherplattformen sowie eine Big-Data-Analytics-Lösung mit HDFS-Support.

Mit den neuen Produkten und den Softwareupgrades will EMC seinen Kunden den Aufbau einer „Data Lake“-Speicherumgebung erleichtern.

Diese skalierbare Datenspeicherstruktur ermöglicht unter anderem das konsolidierte Abspeichern und Verwalten von Daten ohne vorhergehende Kategorisierung und unabhängig von ihrer späteren Verwendung.

Ob diese Daten aus herkömmlichen Workloads oder solchen der nächsten Generation stammen, spielt dabei keine Rolle.

Smart Flash neu an Bord

OneFS 7.7.1 bietet mit Smart Flash einen neuen Flash-basierten Speicher, der auf bis zu fünf Petabyte pro Cluster skalierbar ist. Deutlich schnellerer Datenzugriff, vereinfachtes Management und geringere Latenzzeiten sind die Vorteile dieser Technik.

Die neuen Isilon-Plattformen S210 und X410 halten ebenfalls einige Vorzüge bereit: So kann die Isilon S210 bis zu 3,75 Millionen IOPS pro Cluster bearbeiten. Sie erlaubt zudem flexibles Konfigurations- und Einrichtungsmanagement, das sich vor allem für Transaktions-Workloads in der Unterhaltungs- und Finanzbranche eignet.

Die X410 ermöglicht eine Durchsatzsteigerung um 70 Prozent bei gleichzeitig 33 Prozent niedrigeren Kosten je Megabyte pro Sekunde. Laut EMC ist die Plattform beispielsweise für Hadoop-Analytics, High Performance Computing und unternehmensinterne Datenanwendungen geeignet. Die neue Isilon-„Data Lake“-Speicherumgebung unterstützt relevante Speicherprotokolle wie NFS, SMB, NDMP, HDFS, OBJECT über ViPR sowie Openstack SWIFT native Object.

Big Data Analytics und Verfügbarkeit

Parallel dazu kündigte EMC eine neue Big-Data-Analytics-Lösung in Kooperation mit Pivotal an. Sie bietet integriertes HDFS („Hadoop Distributed File System“) und ist als „Data Lake“-Hadoop-Paket verfügbar. Kunden sollen damit nicht nur leistungsfähige Analysefunktionen, sondern auch die Kostenvorteile einer hocheffizienten Scale-Out-Plattform nutzen können.

Das Betriebssystem OneFS 7.7.1, die beiden Speicherplattformen und alle weiteren Lösungen sind bereits ab Juli erhältlich. Die Unterstützung für HDFS sowie OpenStack-SWIFT-Object-Protokolle soll bis Ende des Jahres folgen.

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