Praxisbeispiel Panasas: Siemens PLM Software ersetzt Legacy-Speicher

Besseres Produktdesign dank schnellerer Simulationen

| Redakteur: Tina Billo

Mit dem Wechsel auf das Speichersystem ActiveStor von Panasas profitiert Siemens PLM Software von einem leistungsstarken, skalierbaren sowie einfach zu administrierenden und zu wartenden Speichersystem.
Mit dem Wechsel auf das Speichersystem ActiveStor von Panasas profitiert Siemens PLM Software von einem leistungsstarken, skalierbaren sowie einfach zu administrierenden und zu wartenden Speichersystem. (Bild: www.siemens.com/presse)

Konstruktionsprozesse leben von Simulationstechnologien. Kommen entsprechende Werkzeuge zum Einsatz lassen sich bessere Produkte zu niedrigeren Kosten und in kürzerer Zeit entwickeln. Dabei fallen jede Menge Daten an, die an Speichersysteme gestellten Anforderungen sind somit hoch. Um Leistungsengpässe aufzuheben, Ausfallzeiten zu minimieren und das IT-Team zu entlasten, entschied sich Siemens PLM Software für Storage von Panasas.

Simulationssoftware ist inzwischen ein fester Bestandteil vieler Konstruktionsprozesse. Die Anwendungen ermöglichen Produktteams neue Ideen mit Hilfe von Modellen zu testen, ihre Entwürfe zu überprüfen und auf dieser Basis validere Konstruktionsentscheidungen zu treffen. Auf diese Weise lassen sich Lösungen schneller und mit geringerer Fehleranfälligkeit entwickeln, das wiederum wirkt sich auf deren Rentabilität aus.

Ein weltweit tätiger Anbieter von Product-Lifecycle-Mangement- (PLM) Software und zugehörigen Dienstleistungen ist Siemens PLM Software, ein der Digital Factory Divison zugehöriger Geschäftsbereich. Dieser gilt als Vorreiter des als "Multidisciplinary Design Exploration", kurz MDX, bezeichneten Ansatzes. Hierunter wird die Möglichkeit verstanden, unter Einsatz von Software multiphysikalische Systemsimulationen durchführen zu können.

Flaschenhals Speichersystem

Dass diese Methode der technischen Infrastruktur einiges an Leistung abfordert, versteht sich von selbst. Steven Feldman, Program Vice President bei Siemens PLM Software, erklärt: "Als wir vor einigen Jahren mit Computational-Fluid-Dynamics-Analysen starteten, stoppte die Ausführung einer einzige Simulation alle anderen auf dem System laufenden Anwendungen."

Die Ursache hierfür war schnell gefunden: Den Engpass stellte der seinerzeit betriebene Netzwerkspeicher dar, der nicht mit den Input/Output (I/O)-Anforderungen der sehr datenintensiven CFD-Analysen Schritt halten konnten. Da dieser bereits hier an seine Grenzen geriet, war schnell klar, dass er sich auch nicht für anspruchsvolle MDX-Berechnungen eignet.

Insofern fiel die Entscheidung, sich nach einer neuen Lösung umzusehen. Diese sollte nicht nur mehr Performance bieten und damit dem bestehenden Flaschenhals den Garaus machen. Sondern auch stabil im Betrieb, ausfallsicher und einfach zu bedienen sein. Letztlich zählte auch ein guter Support seitens des Herstellers zu den Auswahlkriterien.

Von der Theorie zur Praxis

Im Rahmen der Evaluierung stellte das IT-Team eine Liste in Frage kommender Anbieter von Speichersystemen zusammen, darunter auch Panasas. Deren Lösungen wurden im Anschluss auf Herz und Nieren geprüft. "Panasas erarbeitete in diesem Zuge gemeinsam mit uns Benchmarks, die zeigten, welche Geschwindigkeitsverbesserungen wir erwarten konnten", erläutert Feldman das weitere Prozedere. Die theoretischen Ergebnisse überzeugten und so installierten die Verantwortlichen ein Panasas ActiveStor-System, um zu testen, ob diese der Praxis standhalten.

I/O-Engpässe aufgehoben

Tatsächlich bot die Lösung die gewünschte Performance. "Direkt nach der Inbetriebnahme des Panasas-Systems, gab es keine Engpässe mehr. Wir konnten eine komplexe MDX-Simulation ausführen, ohne dass sich dies auf die Leistung anderer laufenden Anwendungen auswirkte oder parallel auf den Speicher zugreifende Nutzer dadurch beeinträchtigt wurden", führt Feldman weiter aus. Der Grund dafür ist, dass das die ActiveStor-Appliance steuernde Panasas PanFS-Betriebssystem parallele Datenpfade nutzt. Dies steigert den erzielbaren Datendurchsatz zu und vom Speicher.

Sorgenfreier Betrieb

Ein weiteres von Siemens PLM Software an die neue Lösung angelegtes Kriterium war, dass dieses zuverlässig und ausfallsicher laufen sollte. Dies ist für den Geschäftsbereich entscheidend, um den Verpflichtungen gegenüber Kunden nachkommen zu können. Darüber hinaus ist das IT-Team klein und daher wichtig, dass dieses höchstmögliche Entlastung erfährt.

Auch hier übertraf das Panasas-Team die gesetzten Erwartungen: "Einmal in Betrieb, muss man sich um den Speicher keinerlei Sorgen mehr machen", so Feldman. "Ist das System erst einmal betriebsbereit, vergisst man schnell, dass es überhaupt da ist. Genau das brauchen wir", fährt er fort.

Einfach zu bedienen

Kein System lässt sich gänzlich ohne manuelle Eingriffe betreiben, jedoch kommt das Panasas-System dieser Idealvorstellung schon recht nahe. "Der Speicher punktet dadurch, dass er von der Administration her äußerst unaufwändig ist", erläutert Feldman. "Die graphische Benutzeroberfläche ist einfach gehalten und bedarf keiner großen Einarbeitung. In den selten Fällen, in denen wir überhaupt in das System einsteigen müssen, lassen sich anfallende Aufgaben schnell bewältigen. Sodass wir uns in Kürze wieder anderen Arbeiten widmen können."

Pluspunkt Support

Als weiteren Vorteil sieht das Siemens PLM Software-Team den Support seitens Panasas an. Treten einmal Probleme auf und funktioniert das System nicht so wie es soll, sorgt der Hersteller dafür, dass die Lösung sofort wieder in den Gang kommt. "Datenverlust ist daher nichts, was uns Kopfschmerzen bereitet", zeigt sich Feldman begeistert.

Erwartungen rundum erfüllt

Heute setzt Siemens PLM Software Panasas-Speicher im Zusammenspiel mit allen geschäftskritischen Systemen ein. Über ein Petabyte an Daten sind bereits auf der ActiveStor-Appliance abgelegt, das Ende der Fahnenstange aber noch lange nicht erreicht. Neben der hohen Performance, dem zuverlässigen Betrieb sowie dem geringen Verwaltungs- und Wartungsaufwand begegnet die heute eingesetzte Lösung damit auch die an Skalierbarkeit gestellten Anforderungen des Geschäftsbereichs.

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