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DataCore SANsymphony-V Bring Your Own … Storage

Autor / Redakteur: Iris Hatzenbichler-Durchschlag, Michael Baumann / Nico Litzel

Ein Storage-Hypervisor ermöglicht die Nutzung heterogener Speicherressourcen in einem einheitlichen, virtuellen Storage-Pool. Dabei integriert er SAN und NAS, Platten- wie Flash-Speicher und ausgelagerten Offline-Speicher in der Cloud. Im Zusammenspiel mit der Servervirtualisierung ergeben sich Synergien für leistungsfähigere und kosteneffizientere Speicherinfrastrukturen.

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DataCore SANsymphony-V als eine der ausgereiftesten Universallösungen leistet geräte- und plattformunabhängig virtuelles Disk-Pooling, automatisiertes Provisioning, Prozessautomation (Script-gesteuerte Abläufe), synchrone Spiegelung, asynchrone Spiegelung und bi-direktionale Replikation, Snapshots, Continuous Data Protection (CDP), Thin Provisioning und Auto-Tiering ebenso wie ein ausgefeilte Lastenberichte und Analysewerkzeuge.
DataCore SANsymphony-V als eine der ausgereiftesten Universallösungen leistet geräte- und plattformunabhängig virtuelles Disk-Pooling, automatisiertes Provisioning, Prozessautomation (Script-gesteuerte Abläufe), synchrone Spiegelung, asynchrone Spiegelung und bi-direktionale Replikation, Snapshots, Continuous Data Protection (CDP), Thin Provisioning und Auto-Tiering ebenso wie ein ausgefeilte Lastenberichte und Analysewerkzeuge.
(Grafik: Datacore)

Die Servervirtualisierung macht die Unternehmens-IT flexibel und senkt die Kosten für Hardware und Management. Kopfzerbrechen bereiten jedoch häufig steigende Speicheranforderungen: zentralisierte virtuelle Maschinen verlangen nach leistungsstarken, ausfallsicheren und nicht selten teuren Storage-Lösungen. Mit herkömmlichen Lösungsansätzen, etwa reiner SAN-Hardware, können die angestrebten Prozess- und Kostenvorteile rasch aufgezehrt werden.

Grund dafür sind proprietäre Ansätze, Herstellerbindungen beim Einkauf und Technologiezwänge, die es in der Serverwelt kaum mehr gibt. Storage-Hypervisoren treten nun an, um auch diese geschlossenen Speicherkonzepte aufzubohren. Sie sind als Storage-Universalsoftware konzipiert, die Speicher-Ressourcen unabhängig von Hersteller oder Technologie in einem zentralen Pool virtualisieren und mit Managementfunktionen für die dynamische Speicherbereitstellung, Performance, Hochverfügbarkeit, Disaster Recovery etc. ausstatten.

Universeller Spezialist

Cloud-nahe Basisfunktionen zur Speichervirtualisierung sind heute in nahezu allen Speichersubsystemen integriert, auch die Server-Hypervisoren integrieren partiell virtuelle Speicherfunktionen, das Betriebssystem Windows Server 2012 ebenso.

Das „Speicherproblem“ ist also von verschiedener Seite erkannt, jedoch bleiben diese Ansätze Plattform-, System- und Umgebungsabhängig und unterscheiden sich dadurch vom Storage-Hypervisor-Ansatz. Um alle technischen und herstellerspezifischen Unterschiede auszugleichen und einen allgemeinen, transparenten Storage-Ansatz umzusetzen, bedarf es eines universellen Spezialisten.

Skalierbare Kapazität und Performance

Der Hypervisor setzt auf Standard-Servern oder virtuellen Maschinen auf, integriert als Mittler sämtliche Ressourcen im Backend und stellt sie im Frontend mit erweiterter Funktion und Leistung zur Verfügung. In rasch wachsenden virtuellen Umgebungen und ihrem dynamisch sich verändernden Anforderungsprofi l an die Performance lässt er sich über Ausstattung und Zahl der Server auch über Hardware-Generationen hinweg skalieren.

Standardhardware gewährleistet Unternehmen dabei die schnelle Integration neuester Technologien (Prozessoren, Caches, Transportprotokolle), wo dedizierte Hardware meist um Generationen hinterherhinkt.

Die Grundfunktion der Ressourcen-Virtualisierung ermöglicht die Speichererweiterung nach Bedarf im laufenden Betrieb und mit beliebiger Hardware. Die unerlässliche Hochverfügbarkeit durch Redundanz lässt sich durch diese freie und sukzessive Erweiterung über einen Storage-Hypervisor deutlich günstiger herstellen. Die allgemeine Systemneutralität macht den Storage-Hypervisor daher auch zum Türöffner für den Einstieg in die Virtualisierung, da er auf quasi jeder bestehenden Speicher-/Server-Infrastruktur aufsetzen kann.

Hypervisor oder Managementsoftware?

Bei der Funktionalität trennt sich die Spreu vom Weizen bzw. die reine Speichermanagement- und Virtualisierungssoftware vom Storage-Hypervisor. Von einer zentralen Konsole sollen sämtliche Storage-Dienste für alle Ressourcen verfügbar gemacht werden. Durch diese Verwaltungszentralisierung wird eine bislang nicht realisierbare Automatisierung durch Gruppenbefehle über Hardwaregrenzen hinweg möglich, was in großen Systemumgebungen großes Einsparpotenzial verspricht.

Die ansonsten im proprietären Storage-Controller sitzende Intelligenz wird durch den Storage-Hypervisor netzwerkweit verfügbar.

DataCore SANsymphony-V

DataCore SANsymphony-V als eine der ausgereiftesten Universallösungen leistet geräte- und plattformunabhängig virtuelles Disk-Pooling, automatisiertes Provisioning, Prozessautomation (Script-gesteuerte Abläufe), synchrone Spiegelung, asynchrone Spiegelung und bi-direktionale Replikation, Snapshots, Continuous Data Protection (CDP), Thin Provisioning und Auto-Tiering ebenso wie ein ausgefeilte Lastenberichte und Analysewerkzeuge.

Für Unternehmen bedeutet das ein zentrales Managementwerkzeug für eine dynamische Speicherinfrastruktur, die sich in virtualisierte, nicht-virtualisierte und hybride Umgebungen mit SAN-(/Block-) und NAS-(/File-)Speicherservices einfügt sowie die Speicherverwaltung von Kapazität, Performance, Verfügbarkeit, Datensicherung bis hin zum Disaster Recovery besorgt.

Effizienz durch Auto-Tiering und Cloud-Anbindung

Auch die bei Unternehmen lange vorherrschende Zurückhaltung bei der Integration geschäftskritischer Applikationen wie SAP, Oracle, Microsoft SQL Server, Microsoft SharePoint oder Microsoft Exchange mit höchsten Verfügbarkeits- und Performance-Anforderungen schwindet. Neben Caching in den Storage-Servern selbst und Vielfalt der angeschlossenen Ressourcen (SAS, SATA, SSD) ist das systemübergreifende Auto-Tiering über den Storage-Hypervisor dafür entscheidend. Unterhalb der Applikations- und File-Ebene werden hochfrequentierte Datenblöcke automatisch auf schnelleren Speicher verschoben und umgekehrt. Die so erzielte Granularität ist Garant dafür, dass teure Speicher wie SSD optimal ausgelastet und entsprechend sparsam eingesetzt werden können, ohne die Gesamtperformance zu beeinträchtigen.

Die Effizienzsteigerung betrifft auf der anderen Seite genauso den Massenspeicher. So hat SANsymphony-V ein CloudArray-Gateway integriert, das die Ausweitung des Auto-Tierings nahtlos von der lokalen SSD über die Festplatte aus der privaten in die Public Cloud ermöglicht, die dann als Archiv dient. Damit verschärft der Storage-Hypervisor die Cloud-Computing-Erkenntnis: kein Mensch weiß, wo Daten liegen, aber sie sind da, wenn man sie braucht.

Dieser Artikel stammt aus dem Kompendium „Next Generation Storage“ von SearchStorage.de. Hier können Sie das komplette Kompendium als PDF herunterladen.

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