Mit hardwarebasierter Encryption, FCoE und DCE bereit für Data Center Fabric Brocade baut den Über-Director DCX Backbone

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Martin Hensel

Mit dem DCX Backbone stellt Brocade ein zentrales Element seines Framework Data Center Fabric (DCF) vor. Das Gerät vereint Protokolle wie Fibre Channel over Ethernet, Data Center Ethernet und iSCSI. Zudem bietet das System hardwarebasierte Verschlüsselung.

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Endkunden werden den Brocade DCX Backbone als OEM-Gerät unter den Marken IBM oder HP kaufen können.
Endkunden werden den Brocade DCX Backbone als OEM-Gerät unter den Marken IBM oder HP kaufen können.
( Archiv: Vogel Business Media )

Brocade will mit dem DCX Backbone eine „komplett neue Kategorie im Bereich des high-performance Datacenter Networking“ geschaffen haben. Um einen nüchternen Vergleich zu bemühen: Bei der Plattform handelt es sich um einen leistungsfähigeren 48000 Director mit zusätzlicher Softwareinteroperabilität.

Das Gerät bietet laut Hersteller die vierfache Bandbreite eines 48000 Director. Pro System lassen sich 384 Ports nutzen. Werden zwei Chassis miteinander gekoppelt, steht die doppelte Zahl freier Anschlüsse zur Verfügung.

Herzstück der DCF-Architektur

Mit seinem DCF verspricht Brocade Anwendern Leistung, Flexibilität und Investitionsschutz. Herzstück dieses Frameworks soll der jetzt vorgestellte DCX Backbone werden. Das System lässt sich mit einer hardwarebasierten Encryption ausstatten. Zudem unterstützt das Gerät verschiede Protokolle wie Fibre Channel und Fibre Channel over Ethernet (FCoE) sowie Data Center Ethernet (DCE), Gigabit-Ethernet und iSCSI. Die Virtualisierungsfähigkeiten erbt der DCX Backbone von seinem kleinen Bruder 48000 Director.

Brocade wird den DCX Backbone nicht selbst vertreiben. Als OEM-Partner werden Hersteller wie IBM, Sun oder HP das Gerät unters Volk bringen. Bei den genannten Anbietern können sich Interessenten auch nach dem Preis des Gerätes erkundigen.

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