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NAS mit Notebook-Festplatten speichert bis zu einem Terabyte Daten Buffalo bietet mit „Linkstation Mini” ein RAID-System für die Hosentasche

| Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Der taiwanische Hardwarehersteller Bufallo hat bereits auf der CeBIT 08 angekündigt, sein NAS-Gerät mit zwei Notebook-Festplatten „Linkstation Mini“ auch in Europa anzubieten. Nun hat der Hersteller seine Pläne konkretisiert: Gegen Ende Mai sollen die Geräte mit bis zu einem Terabyte auf zwei 2,5-Zoll-Festplatten auch in Deutschland erhältlich sein.

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Buffalo bietet mit der Linkstation Mini ein Terabyte Rohkapazität auf kleinstem Raum.
Buffalo bietet mit der Linkstation Mini ein Terabyte Rohkapazität auf kleinstem Raum.
( Archiv: Vogel Business Media )

Network Attached Storage muss nicht unbedingt transportabel sein. Manchmal genügt es auch, dass der Massenspeicher im Serverraum das gesamte Firmennetz mit Storage-Kapazität versorgt. Manchmal wird aber auch von Geschäftsreisenden die Protokoll- und Treiberunabhängigkeit von Netzwerkspeicher geschätzt, um auf Reisen zusätzliche Kapazitäten parat zu haben.

Diese Kunden will Buffalo mit der Linkstation Mini ansprechen. Das NAS-Gerät speichert die Daten auf zwei 2,5-Zoll-Notebook-Festplatten von Fujitsu im RAID 0 oder 1. Maximal steht ein Terabyte Rohkapazität zur Verfügung. Dabei verbraucht der externe Speicher rund zehn Watt Energie und passt mit den Maßen 40 x 82 x 135 mm in die Hosentasche.

Die Mini-Linkstation wiegt 500 Gramm und wird automatisch in den Ruhezustand versetzt, wenn ein per USB angeschlosser PC nicht mehr aktiv ist. Neben dem Universal Serial Bus steht noch ein Gigabit-Ethernetport zur Verfügung. Der verbaute ARM-Prozessor verteilt die Daten standardmäßig per UPnP/DNLA, SMB und FTP.

Laut Hersteller soll die Linkstation Mini mit einem Terabyte Rohkapazität rund 430 Euro kosten. Eine günstigere Version mit geringerer Kapazität soll ebenso angeboten werden.

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