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Suche neue Lebensabschnittsgefährten Cisco beendet Partnerschaft mit HP

| Redakteur: Sylvia Lösel

Cisco verwehrt Hewlett-Packard ab dem ersten April 2010 den Status Certified Partner. Das gab das Cisco-Management bekannt. Diesem Schritt voraus gingen zahlreiche Nickeligkeiten, seit Cisco seinen großen Strategiewechsel im Mai 2009 bekannt gab.

Keith Goodwin, Senior Vice President Worldwide Channels bei Cisco
Keith Goodwin, Senior Vice President Worldwide Channels bei Cisco
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Zugang von Hewlett-Packarad (HP) zu internen Informationen ist vordergründig das wichtigste Argument für die Beendigung der langjährigen Partnerschaft von Cisco und HP. Das kalifornische Unternehmen Cisco wollte diesen für HP nicht länger gewähren. Deshalb verkündete Senior Vice President Keith Goodwin in einer Videobotschaft das Ende der Zusammenarbeit der beiden Netzwerk-Unternehmen. Als Partner hatte HP Zugang zu internen Informationen wie zum Beispiel der Produkt-Roadmap des Router-Giganten.

Seitdem Cisco Mitte vergangenen Jahres das Unified Computing System vorstellte, ist die IT-Welt im Umbruch. Das Unternehmen kündigte damals an mit selbst produzierten Servern eine alternative, integrierte Virtualisierungs-Infrastruktur auf die Beine stellen zu wollen. Diese Ankündigung stieß bei den großen Partnern wie IBM und vor allem HP auf wenig Gegenliebe. Letztere sortierten in Folge ihre Netzwerk-Technik durch und kauften sich 3COM. Eine engere Beziehung zu Qlogic wurde vor wenigen Tagen bekannt gegeben. Der neben Brocade und Cisco dritte Fabric-Hersteller bietet als einziges Unternehmen Edge-Switche mit 8-GBits FC-Ports an.

Cisco seinerseits hat einige Allianzen mit EMC, VMware und Netapp ins Leben gerufen, um die eigenen Ziele zu untermauern. Die Folgen dieser Trennung sind noch nicht ganz absehbar.

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