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Mit Service-Levels für garantierte Verfügbarkeit der Infrastruktur Cloud-basierte „Computing as a Service“ (CaaS)-Lösung für Unternehmen

Redakteur: Ulrich Roderer

Verizon Business startet mit sogenannten Computing as a Service (CaaS)-Lösungen. Die Cloud-basierten Dienste sollen die Sicherheits- und Leistungsanforderungen von Unternehmenskunden erfüllen.

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Verizon Business startet Cloud-basierte Outsourcing-Dienste.
Verizon Business startet Cloud-basierte Outsourcing-Dienste.
( Archiv: Vogel Business Media )

Verizon CaaS nutzt eine IP-basierte Cloud-Computing-Infrastruktur. Über ein webbasiertes Portal können Kunden für einen frei definierbaren Zeitraum auf den Unternehmensbedarf abgestimmte Computing-Ressourcen beziehen. Die Kunden zahlen bei diesem Service nur für die genutzten Ressourcen. Bei konsequenter Nutzung entfallen damit der Kauf neuer Geräte und das Aufstocken der Mitarbeiterzahl in Zeiten von Kapazitätsspitzen.

CaaS ist ab sofort in den USA und in Europa verfügbar und wird ab August auch in der Asien-Pazifikregion eingeführt. Der Service ist im Rahmen von Service Level Agreements erhältlich.

Da sich IT-Ressourcen einfach und schnell nach Bedarf einsetzen oder hinzufügen lassen, eignet sich die Lösung bei neuen Entwicklungs- oder Großprojekten sowie bei Fusionen und Migrationen. Vom Angebot können Unternehmen auch bei saisonbedingter Nachfrage profitieren, wie etwa Einzelhändler oder Firmen, die jährliche Verkaufsförderungen durchführen, mit denen ein erhöhter Website-Traffic einhergeht.

CaaS ermöglicht den Unternehmen außerdem, mit Blick auf die von einzelnen Abteilungen und Geschäftseinheiten beanspruchten Ressourcen interne Verrechnungen vorzunehmen und stellt eine ideale Grundlage für IT-Erweiterungen dar. CaaS kann sowohl für webbasierte Applikationen als auch für Unternehmensanwendungen genutzt werden, die über das öffentliche IP-Netzwerk oder über das MPLS-basierte Private Network (Private IP) von Verizon laufen.

Selfservcie-Portal

Über ein Selfservice-Portal lassen sich physikalische und virtuelle Server, Netzwerk-Devices, Datenspeicherungssysteme und Backup-Services dynamisch bereitstellen und managen. Der Zugang zum Portal erfolgt über das Verizon Enterprise Center, wo Kunden ihre genutzten Verizon Services verwalten können.

Mehrstufiger Sicherheitsansatz bietet Schutz

Verizon verspricht eine sichere Infrastruktur und einen proaktiven, pragmatischen Ansatz der Risikoreduzierung im Rahmen des Cybertrust Security Management-Programms. Die Data Center von Verizon werden zudem regelmäßig auf ihre physikalische Sicherheit hin geprüft.

Darüber hinaus hat Verizon Business Sicherheitsfunktionen in das CaaS-Angebot eingebunden. Hierzu gehören sichere Verbindungen zu beim Kunden vorhandenen Ressourcen sowie ein mehrschichtiges Netzwerk mit virtueller Firewall und einem Audit-Trail für sämtliche Änderungen.

Auf Wunsch können sich Kunden in einer weiteren Stufe für zusätzliche Sicherheitsdienste entscheiden, darunter Identitäts- und Zugangsmanagement, Host Intrusion Detection, Application Vulnerability Assessment (Bewertung von Anwendungs-Schwachstellen), Network Application Assessment (Bewertung von Netzwerkanwendungen) und Professional Security Services.

Technologie-Innovation

Zentrales Merkmal des Computing as a Service-Modells von Verizon sind der unternehmensintern entwickelte Workflow und die automatisierte Ressource Engine, die beide den Kunden darin unterstützen, seine Computing-Ressourcen einfach und schnell zu managen. Gleichzeitig sind alle Anwendungen kontinuierlich verfügbar. In der mehr als zweijährigen Entwicklungsphase der Computing-Lösung hat Verizon Business mit führenden Technologienanbietern wie HP, VMware und Red Hat kooperiert.

Die zukunftsweisende Architektur stellt den Kunden sowohl die physikalischen als auch die virtuellen Server-Umgebungen zur Verfügung, abhängig von den eingesetzten Anwendungen. Das ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal. Beispielsweise auch für Unternehmen, die eine virtuelle Umgebung für die Bereiche Staging (Informationsintegration) und Entwicklung nutzen möchten. Sie können für geschäftskritische Anwendungen wie etwa den Betrieb von Datenbankservern auch eine physikalische Server-Infrastruktur wählen, da sich die Server individuell anpassen lassen und verschiedene Server-Konfigurationen definiert werden können.

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