Storage-Virtualisierung im Rechenzentrum: Die Lefthand-Lösungen von HP

Cloud Computing verlangt nach Speichervirtualisierung im Datacenter

18.09.2009 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Florian Karlstetter

Lefthand umfasst die fünf Funktionsblöcke Clustering, Netzwerk-RAID, Thin Provisioning, Snapshots und Remote Copy.
Lefthand umfasst die fünf Funktionsblöcke Clustering, Netzwerk-RAID, Thin Provisioning, Snapshots und Remote Copy.

Die Virtualisierung der Serversysteme ist ein fester Bestandteil in den Rechenzentren geworden. Nun schicken sich die Hersteller der Speichersysteme an, auch den Speicher vollständig zu virtualisieren. In dieser Reihe untersuchen wir hierzu die führenden Produkte und Konzepte der Speichervirtualisierung. Den Anfang macht Lefthand von HP.

Die Virtualisierung der Server ist etabliert. Ihre Umsetzung ist für viele IT-Verantwortliche meist nur noch eine Frage des Wann und nicht mehr des Ob. Wenngleich die Umsetzung der virtuellen Strukturen noch Jahre in Anspruch nehmen wird, steht mit dem Cloud Computing und der Speichervirtualisierung bereits die nächste Welle der Änderungen ins Haus. Auch wenn diese beiden Methodiken der IT-Bereitstellung auf den ersten Blick getrennt erscheinen mögen, sind sie es keineswegs. Vielmehr erfordern die Techniken des Cloud Computing eine umfassende Virtualisierung der gesamten Speicherverwaltung.

Erst mit der vollständigen Virtualisierung des Speichers wird Cloud Computing möglich, das umgekehrte gilt jedoch nicht. Ferner benötigen auch die bestehenden Techniken der Servervirtualisierung zur Ausfallsicherheit einen virtualisierten Speicher.

Die Grundlagen des Cloud Computing

Die zukünftigen IT-Betriebsmodelle, egal ob in der Cloud oder herkömmlich virtualisiert, basieren immer auf zwei Säulen, den Ressourcen und den Applikationsanforderungen. Durch automatisierte Managementtools erfolgt dann eine dynamische Zuordnung der Benutzeranforderungen zu den Rechnerressourcen. Eine der derzeit so populären Umsetzungen dieses Konzeptes ist die Servervirtualisierung.

Die Dynamik in der Nutzung und Bereitstellung der IT-Dienste führt jedoch zu größeren Lastschwankungen. Diese stellen neue Anforderungen an die Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit, Skalierung und Leistungsbandbreiten der Dienste. Bei den traditionellen Techniken der Servervirtualisierung ist dieses heute meist gegeben. Durch die Migration der virtuellen Maschinen im laufenden Betrieb lassen sich Lastschwankungen ausgleichen.

VMware unterstützt dieses bei vSphere 4 durch ein ganzes Bündel an Techniken. Dies sind die dynamische Lastverteilung durch Dynamic Ressource Scheduling (DRS), die Live-Migration und die Funktionen zur Hochverfügbarkeit (HA). Zum Disaster Recovery hat VMware den Site Recovery Manager, zur Provisionierung dient der Stage Manager. Die Wettbewerber, wie Microsoft und Citrix bieten in ihren Virtualisierungslösungen ähnliche Funktionen, die meist aber noch nicht an den Umfang des Vorreiters heranreichen, für einen weniger kritischen Einsatz aber genügen.

weiter mit: Servervirtualisierung virtualisiert den Server ...

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