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Dateivirtualisierung mit F5 Networks-ARX-Devices

Cloud Storage – die Antwort auf das Datenwachstum

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Effektive Automatisierung

Mit einer Technologie zur Dateivirtualisierung wird das Netzwerk durch eine intelligente Ebene ergänzt, mit der die logischen Dateizugriffe vom physischen Standort der jeweiligen Datei entkoppelt werden. Mithilfe von Konzepten wie der Datenmigration, der Gliederung der Massenspeicher in mehrere Ebenen sowie durch Replizierung und Load Balancing können die Storage-Ressourcen effizienter verwaltet werden.

Diese Funktionen werden heutzutage manuell wahrgenommen, was meist mit Betriebsunterbrechungen einhergeht. Eine Neuinstallation oder das Verlagern von Kapazitäten geht dann nicht mehr ohne spürbare Stillstandszeiten und erfordert ein manuelles Rekonfigurieren der Clients.

Die ARX-Serie: intelligente File Virtualization Devices

Wie bereits eingangs erklärt, sind moderne File-Storage-Umgebungen ein komplexes Konglomerat aus verschiedenen Storage-Plattformen, Datei- und Betriebssystemen, was unweigerlich zur Entstehung isolierter „Storage-Inseln“ führt. Regelmäßig kommt es zu Unterbrechungen, wenn Daten verlagert werden oder neue Storage-Ressourcen bereitgestellt werden. Ursache hierfür sind die Abhängigkeiten zwischen Clients und Storage-Ressourcen.

F5 ARX Devices sind überaus leistungsfähige, hochverfügbare und intelligente Dateivirtualisierungssysteme, die das Storage-Management drastisch vereinfachen. F5 ARX Devices geben Unternehmen die Möglichkeit, sich von diesen Restriktionen zu befreien, indem sie eine File-Storage-Infrastruktur durch intelligente Dateivirtualisierung aufwerten.

Das vermeidet die Unterbrechungen im Zusammenhang mit der Storage-Administration und automatisiert zahlreiche Storage-Management-Aufgaben. Unterm Strich resultiert das in einer deutlichen Verbesserung in Bezug auf Kosten, Agilität und die geschäftliche Effizienz. Auf dem Weg zur cloud-fähigen Storage-Infrastruktur ist nun durch Virtualisierung eine Datenmobilität erreicht worden, die nötig ist, um Daten vom lokalen Speicher in die „Wolke“ zu verlagern.

Nun stellt sich die Frage, welche Daten überhaupt verschoben werden sollen. Die Daten müssen klassifiziert werden, um dann automatisierte Policies festzulegen, nach denen Daten automatisch, ohne Zugriff eines Administrators, in den lokalen Storage oder in den Cloud Storage, die parallel existieren, verschoben werden können.

File-Tiering und automatisierte Policies

Die uneingeschränkte Mobilität der Daten ist deshalb unabdingbar, weil Daten in verschiedenen Storage-Systemen abgelegt werden. Hat ein Unternehmen beispielsweise festgelegt, dass Dateien, die älter als ein Jahr und nicht unternehmenskritisch sind, automatisch in die Cloud „geschickt“ werden, muss dieses geschehen, ohne dass dieses dem Anwender durch Ausfallzeiten, Verlangsamung von Anwendungen oder auch optisch durch Nichtauffinden einer gesuchten und benötigten Datei geschieht.

Es werden also durch File Tiering verschiedene Policies festgelegt, die automatisch darüber entscheiden, ob eine Datei in die Cloud verlagert wird oder auf den eigenen Servern verbleibt. Letzteres könnten beispielsweise wichtige Dateien aus der Finanz- oder der Rechtsabteilung sein.

Private und Public Cloud

Qua definitione ist die „Cloud“ einfach ein anderer Ort, als es die Clients, die Anwender und das Unternehmen sind. Dieser Ort kann in einem anderen Rechenzentrum oder bei einem Drittanbieter liegen. Es gilt für potenzielle Cloud-Storage-Nutzer zu entscheiden, ob sie ihre Daten in einer Private Cloud, also gemanagt durch eigenes IT-Personal in einem unternehmenseigenen Rechenzentrum, oder in einer Public Cloud, bereitgestellt im Internet durch einen Drittanbieter, „aufbewahren“. Im Vordergrund steht bei Private Clouds, dass sich Anbieter und Nutzer der „Cloud“ im selben Unternehmen befinden, was viele Unternehmen im Hinblick auf Datensicherheit bevorzugen.

Vom technischen Aspekt ist zwischen Public und Private Clouds kein Unterschied festzustellen. Im Gegensatz zu Public Clouds sind Private Clouds eben nicht öffentlich. Management und Betrieb werden innerhalb eines Unternehmens abgewickelt. Der Zugang ist beschränkt auf Unternehmensmitarbeiter, autorisierte Geschäftspartner, Kunden und Lieferanten. Dieser erfolgt in der Regel über ein Intranet oder eine Virtual-Private-Network-Verbindung.

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