Die dritte IT-Plattform braucht IBMs Flashsystem V9000 und 900

Coca-Cola Bottling kann nun 35 Mal mehr Datenpunkte verarbeiten

| Autor / Redakteur: Rudi Kulzer / Rainer Graefen

(IBM)

In der jüngsten speichertechnischen Entwicklung kombiniert IBM Software Defined Storage und Flash. Diese Toplevel-Infrastruktur bildet die Spitze einer Verwaltungsdomäne, in der Anwender ihre installierten Speichersysteme zusammenfassen und dann aktuellste Virtualisierungstechniken und Services nutzen können. Big-Data-Analysen bekommen so den notwendigen Schub.

Rasch wachsende Datenmenge bedrängen viele Unternehmen in steigendem Maße. Daher werden zunehmend schnelle Flash-Speicher, wie sie anfangs nur in Mobiltelefonen zu finden waren, nun auch in Enterprise-Storage-Lösungen zum Einsatz kommen.

Damit wollen viele Unternehmen die Herausforderung bewältigen, ihre Informationsfluten in nutzbare Ergebnisse zu verwandeln. Angesichts dieser Entwicklung hat IBM in der zweiten Februarhälfte die beiden neu entwickelten Enterprise-Flash-Speicherlösungen Flashsystem 900 und V9000 vorgestellt, die vor allem für Big Data und Unternehmens-IT-Infrastrukturen gedacht sind.

SDS und Flash gemeinsam

Die neuen IBM Flashsysteme erlauben es, die aktuellen Herausforderungen in der IT in Angriff zu nehmen bei einer gleichzeitigen Beschleunigung der Anwendungsleistung. Sie reduzieren auch die Kosten und Komplexität bisheriger Speicherlösungen, verspricht Big Blue.

So bietet das IBM Flashsystem V9000 die Vorteile von Software Defined Storage gepaart mit der Geschwindigkeit von Flash. Beim Einsatz dieses Systems können Kunden ihre bestehenden Speichersysteme in einer Verwaltungsdomain zusammenfassen und dabei aktuellste Virtualisierungstechnologie und Services implementieren.

Das IBM Flashsystem 900 steht für hohe Leistung, große Ausfallsicherheit und Effizienz. Es ist in weniger als zwei Stunden einsatzbereit. Bei konventionellen Systemen dauert die Inbetriebnahme immer noch mehrere Tage.

Flashcore Technologie

IBMs Ziel ist es, mit Flashsystem V9000 und Flashsystem 900 Unternehmensdatenspeicher auf das nächste Leistungsniveau zu heben. Sie helfen Unternehmen, große Datenmengen zu bewältigen, wichtige Einblicke anhand von Analysen in Echtzeit zu erhalten, bessere Entscheidungen zu treffen und einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

Das Herzstück dieser Systeme ist die IBM Flashcore-Technologie. Diese sorgt mit einer Reihe von neuen Funktionen dafür, dass Flash eine deutlich höhere Leistung als bisherige Enterprise-Disk-Systeme liefern kann. Typische Anwendungsfälle sind etwa der Aufbau kostengünstiger Cloud-Architekturen oder die Aufgabe Mobile-Kunden zu interagieren. Auch Cyber-Betrug und Bedrohungen für die Datensicherheit können in Echtzeit aufgedeckt und leichter unterbunden werden.

Kundenbedürfnisse gezielt vorhersehen

Als wichtiges Kundenbeispiel gilt der Einsatz bei Coca-Cola Bottling Co. Consolidated (CCBCC). Das Unternehmen setzt seit zwei Jahren IBM Flashsystem ein, um mit den wachsenden Datenmengen umzugehen und dafür zu sorgen, dass Coca-Cola-Produkte jederzeit in der gewünschten Menge und Sortierung im Laden stehen.

Durch den neuen Ansatz kann CCBCC nun 3,5 Millionen Datenpunkte pro Tag statt früher 100.000 verarbeiten. Als wirtschaftliches Ergebnis konnte das Unternehmen die Nachfrageprognose dadurch verbessern, indem es den Fokus stärker von den Warenlagern auf den einzelnen Kunden verschieben konnte. So lässt sich heute genauer vorhersagen, welches Produkt in welcher Anzahl an einem bestimmten Tag und in einem bestimmten Geschäft oder Automaten benötigt wird.

Jede Recherche ist nun schneller erledigt

Derzeit führt CCBCC ein Upgrade auf die aktuelle Generation der IBM Flash-Speicher durch, um Daten noch schneller verarbeiten zu können. „Die Verarbeitung von Daten, die wir täglich erzeugen ist essentiell für unsere Fähigkeiten, Coca-Cola-Produkte zur richtigen Zeit in den Supermarktregalen anzubieten“, erklärt Tom DeJuneas, IT Infrastructure Manager bei CCBCC.

„Wir nutzen Flashsystem Storage schon seit 2013. Wir konnten den Aufwand in der Datenverarbeitung um 75 Prozent reduzieren – Aufgaben, die zuvor 45 Minuten dauerten, benötigen jetzt nur noch sechs."

Mit der Ankündigung unterstreicht IBM seine Anstrengungen, Flash-basierte Speicherlösungen für Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen zu entwickeln und anzubieten. Es baut auf der Investition für Flash auf, die IBM im April 2013 bekannt gegeben hatte. Seit damals hat IBM eine Milliarde US-Dollar investiert.

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