Unterstützung für Azure Data Box und Disaster Recovery aus der Cloud

Cohesity sichert Exchange Online

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die Integrationen sind mit Cohesity-Version Pegasus 6.1 verfügbar.
Die Integrationen sind mit Cohesity-Version Pegasus 6.1 verfügbar. (Bild: Cohesity)

Cohesity integriert seine sekundären hyperkonvergenten Speicherlösungen mit Microsoft Office 365 sowie Azure Data Box. Zudem lasse sich Azure nun für eine vollständige Notfallwiederherstellung mit neuen Funktionen für Failover und Failback nutzen.

Wenig zimperlich urteilt Cohesity in einem Blogbeitrag über die nativen Datensicherungsfunktionen von Microsoft Office 365. Mit denen ließen sich Daten nur unzureichend sichern oder Compliance-gerecht vorhalten. Auch hierbei sollen die mit der Cohesity-Version Pegasus 6.1 verfügbaren Integrationen Abhilfe schaffen.

Ab Ende des Jahres werde man zunächst Nutzer von Exchange Online dabei unterstützen, Backups auf der Cohesity DataPlatform abzulegen – sei es On-Premises oder in der Azure Cloud. IT-Verantwortliche sollen dabei automatisierte Policies mit spezifischen Service Level Agreements für RPO oder RTO vorgeben.

Zusammenspiel mit Azure

Bereits jetzt will Cohesity die Azure Data Box unterstützen. Der transportable Speicher wird dabei als externes Ziel registriert. Per richtlinienbasiertem Sicherungsjob könnten Anwender Daten auf der Box archivieren. Die Archivierung folge dabei dem gleichen Ansatz wie Azure Blob Storage; einzelne Datensets lassen sich per Indexierung finden und wiederherstellen.

Ab sofort sollen Kunden Azure zudem für eine vollständige Notfallwiederherstellung mit neuen Failover- und Failback-Funktionen nutzen können. Administratoren könnten damit virtuelle Maschinen in der Cloud starten, die auf lokalen Backups basieren. Diese Arbeitslasten ließen sich nach einem Katastrophenfall wieder an den ursprünglichen Speicherort zurückspielen.

Mit den eigenen Speicherlösungen konsolidiert Cohesity sekundäre Speichersilos auf einer hyperkonvergenten Datenplattform. Als "sekundär" versteht der Anbieter dabei nicht geschäftsentscheidenden Storage, beispielsweise Backups oder Data Warehouses.

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