Sparsamer x86, 64bit, >4GB RAM (, Arduino Schnittstelle) SBC



  • Hallo,
    Ich plane, einen 7/24 Heim-NAS mit Schwerpunkt auf niedrigem Stromverbrauch, niedrigem (vorzugsweise null) Geräuschen mit 2x3,5 SATA-Festplatten zu bauen, aber ich könnte 2,5 akzeptieren. Die Wahl des Betriebssystems ist noch nicht endgültig, es könnte sich um FreeNAS, OpenMediaVault, OpenBSD, NAS4free, TrueNAS, TrueOS handeln. Ich weiß, dass es viele sind, aber ich bin noch nicht ins Detail gegangen, was die Unterschiede dieser Betriebssysteme betrifft.

    Sicherlich werde ich noch einige andere Dienste als Plugins oder Docker-Container betreiben (Cloud Office, File Sharing - familienweite Zusammenarbeit). Der SBC soll in der Lage sein, eine einfache Plex/KODI-Transcodierung durchzuführen.

    Außerdem möchte ich über RS232 kommunizieren und einige digitale Ausgänge schalten können, daher wäre ein integrierter Arduino zu begrüßen.

    Diese Anforderungen benötigen RAM und Leistung , wenn ich Transcoding mache oder ONLYOFFICE als Teil meiner nächsten nextcloud-Instanz verwende. Darum würde ich lieber eine 64-Bit x86 statt einer ARM-CPU bevorzugen, obwohl sie auch Docker problemlos ausführen.
    Bisher habe ich in betracht gezogen:

    Habe ich einen SBC übersehen?
    Gibt es Erfahrungen mit diesen Geräten?
    Gehe ich in die falsche Richtung, indem ich mich nur auf die aufgeführten SBCs konzentriere?

    Danke
    Stefan



  • Hallo Stefan,
    ich arbeite aktuell auf einem ODROID H2 mit Windows 10, nachdem ich Linux asuprobiert hatte, mir aber da einige Lieblingsprogramme fehlten. Der ist mit einem Intel J4105 natürlich deutlich langsamer als die Intel Standard-Prozessoren, aber für alltägliche Aufgaben völlig ausreichend. Mit einer Crucial P1 SSD als Festplatte erreiche ich bis zu 1700 MB/sec Leserate.
    Der Rechner benötigt im Leerlauf ca. 5-7 Watt (unter Linux interessanterweise weniger) und läßt sich dank Intel Prozessor problemlos mit allen möglichen Betriebssystemen einsetzen. Und er hat für Spezialaufgaben zwei Ethernet-Ports sowie zwei USB3-Ports.
    Man kann ihn mit Standard DDR4 SODimm-Modulen lt. Hardkernel auf 32 GB hochrüsten (ich habe 16 GB) und dann sogar ein Windows Server OS in einer virtuellen Maschine unter Virtualbox betreiben.
    Der Rechner hat zwei SATA-Ports und einen NVMe-Port (M2-Sata geht nicht). Ich bin nicht sicher, ob die alle drei parallel funktionieren, zwei mal SATA geht auf jeden Fall (unbedingt die Kabel mitbestellen, die haben Spezialstecker auf der Mainboardseite).
    Ich bin mit dem Teil sehr zufrieden und mache inzwischen meine tägliche eMail-Bearbeitung, Textverarbeitung, Internet-Nutzung, Teamviewer-Nutzung, Powershell-Programmierung etc. ausschließlich damit und bin sehr zufrieden.
    Hier der Artikel aus der ct:
    https://www.heise.de/ct/artikel/Test-Luefterloser-Einplatinenrechner-ODROID-H2-fuer-Windows-10-und-Linux-4236569.html?seite=2
    VG
    Herbert


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