Die Jagd nach den Kopien

Commvault im DSGVO-Endspurt

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Wegen dem Recht auf Vergessenwerfen in der DSGVO ist es wichtig, auch Kopien von Datensätzen aufzuspüren.
Wegen dem Recht auf Vergessenwerfen in der DSGVO ist es wichtig, auch Kopien von Datensätzen aufzuspüren. (Bild: nmann77 - stock.adobe.com)

Wer personenbezogene Daten löschen will, muss sie samt Kopien auch finden. Commvault profitiert vor diesem Hintergrund von der EU-DSGVO, die am 25. Mai verbindlich gültig wird.

Daten einfach auf Massenspeicher zu schieben ist keine Kunst. Einen Überblick zu behalten wo welche Daten liegen, hingegen schon. Mit dieser Herausforderung beschäftigt sich Commvault, denn die „Commvault Data Management Platform“ ist im Grunde eine Plattform, um Daten zu managen, zu bewegen und zu sichern. Michelle Stonebank, Director Channel Sales & Alliances, Central and Eastern Europe bei Commvault präzisiert: „Sie unterstützt multiple Cloud-Umgebungen, Backup, Disaster-Recovery, Archivierung und das Management mobiler Endgeräte.“

Die DSGVO, die ihre Schatten voraus wirft und am 25. Mai verbindlich wird, sorgt vor diesem Hintergrund für Sonderumsätze, denn: „Datenmanagement ist der Schlüssel für die Herausforderungen, die durch die EU-DSGVO auf Unternehmen in Europa zukommen.“

Recht auf Vergessenwerden

Michelle Stonebank, Director Channel Sales & Alliances, Central and Eastern Europe bei Commvault
Michelle Stonebank, Director Channel Sales & Alliances, Central and Eastern Europe bei Commvault (Bild: Commvault)

Eine Herausforderung im Rahmen der DSGVO ist das neu implementierte, so genannte „Recht auf Vergessenwerden“, auf das sich Kunden berufen können. Wenn keine anderen Rechtsvorschriften (wie Aufbewahrungsfristen) dagegen sprechen, können Kunden oder User verlangen, dass ihre personenbezogenen Daten gelöscht werden. Doch dazu müssen sie erst einmal gefunden werden.

„Die ‚Commvault Data Management Platform‘ hilft dabei, personenbezogene Daten bei Bedarf aufzuspüren. In der Praxis spielt die Frage eine Rolle, wo noch Kopien davon im Unternehmen zu finden sind. Unsere Lösung kann darauf durch die Art der Indexierung von Daten Antworten geben. So kann beispielsweise per Suchbegriff aufgespürt und auch einzeln manuell im Datenbestand gelöscht werden“, erläutert Channel-Chefin Stonebank.

Ergänzendes zum Thema
 
Commvault-Channel

Allianzen bei Referenzarchitekturen

Das Unternehmen arbeitet derzeit daran, mehr vertriebliche PS auf die Straße zu bringen. Beispielsweise ist Commvault seit März Teil des ‚HPE Complete Program‘. „Die Miteinbeziehung unserer Datenmanagement-Lösung in eine Referenzarchitektur mit Storage-Lösungen von HPE bedeutet ein minimiertes Risiko für Kunden“, so Stonebank.

Eine ähnliche Zusammenarbeit gibt es seit Herbst 2017 mit Cisco. Hintergrund dieser Kooperationen in Sachen Referenzarchitektur ist folgender: „Wir wollen mit neuen Allianzen wie diesen neue Channel-Partner gewinnen, die ihre Kunden in Sachen Datenmanagement beraten“, so Stonebank.

Commvault setzt auf das Subscription-Modell und damit schon länger auf einen aktuellen Trend im IT-Markt. „OPEX statt CAPEX“ fasst Stonebank die buchhalterischen Gründe zusammen.

* Diesen Beitrag haben wir von unserem Schwesterportal IT-Business übernommen.

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