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Automatisches Tiering auf Blockebene soll Flash-Speicher im SAN optimal ausnutzen Compellent integriert STEC-SSDs in virtualisiertes Speichersystem

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Nico Litzel

Compellent, ein Anbieter von Enterprise-Network Storage Solutions, erweitert das eigene Storage Area Network (SAN) um STEC Zeus IOPS Solid State Drives (SSD). Die Flash-Speicher werden in Fibre-Channel-Gehäuse eingebunden. Für eine „Tier 0”-Konfiguration genügen bereits zwei SSDs. Eine Software erkennt inaktive Daten auf Blockebene und verschiebt diese auf Festplatten.

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Compellent will Flash-Speicher per „Data Progression-Software“ ins SAN einbinden.
Compellent will Flash-Speicher per „Data Progression-Software“ ins SAN einbinden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Compellent-Nutzer sollen künftig STEC-SSDs als „Tier 0“-Speicher im SAN nutzen. Die „Data Progression-Software“ soll dafür sorgen, dass die vergleichsweise teuren Flashspeicher effektiv ausgelastet werden. Das Programm erkennt inaktive Daten auf Blockebene und verschiebt die Informationen auf kostengünstigere Festplatten.

Durch das automatische Tiering sollen bereits zwei SSD-Laufwerke mit je

146 Gigabyte für ein Tier 0 genügen, verspricht Compellent. Über ein virtualisiertes Speichersystem können zudem mehrere Anwendungen gleichzeitig auf die Speicher zugreifen.

Die jetzt vorgestellte Lösung fügt sich in Compellents modulare Hardware-Architektur ein. Anwender können die Laufwerke so auch in bereits vorhandene Fibre-Channel-Gehäuse einbauen und ohne Ausfallzeiten in Betrieb nehmen.

Compellent will die SSD-Lösung ab Juni anbieten. Als Einstiegspreis für die Enterprise-Speicherlösung mit automatischem Tiering und STEC-Zeus-IOPS-SSDs nennt der Hersteller 29.500 US-Dollar.

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