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Vereinfachtes Disaster Recovery und automatisiertes Tiered Storage Compellent stellt Storage Center 5 vor

| Redakteur: Heidemarie Schuster

Das neue Storage Center 5 von Compellent bietet zahlreiche Neuerungen, wie zum Beispiel Deduplizierung auf tragbaren Datenträgern und skalierbare SAS-Speicherung.

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Compellents Storage Center 5 ist ab sofort erhältlich.
Compellents Storage Center 5 ist ab sofort erhältlich.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Speicherlösung Storage Center 5 von Compellent adressiert Unternehmen jeder Größe und basiert auf einer dynamischen Blockarchitektur.

Zu den Neuerungen gehört beispielsweise Portable Volumes. Diese Funktion soll dabei helfen, Zeit und Kosten einzusparen und das Replizieren von Daten für den Disaster-Recovery-Fall vereinfachen. Die Datenreplizierung auf externe Festplatten automatisiert Compellents Enterprise Manager, somit sollen keine Schulungen oder zusätzliche Services erforderlich sein. Die Laufwerke sind durch 128-Bit-Verschlüsselung geschützt.

Die skalierbaren SAS-Laufwerke senken Datenträgerkosten für die Replizierung an einem entfernten Standort. Das automatisierte Data Tiering bietet hierbei gleichzeitig eine hohe Performance. Storage Center 5 ermöglicht außerdem eine Skalierung von sechs bis zu 384 SAS-Laufwerken, wobei unterschiedliche Kapazitäten und Geschwindigkeiten im gleichen Gehäuse kombiniert werden können. Ebenso unterstützt das Storage Center 5 Fibre-Cannel- oder iSCSI-Frontendserver-Konnektivität.

Das automatisierte Tiered Storage mit RAID 6 bietet laut Hersteller eine verbesserte Fehlertoleranz bei gleichzeitig hoher Performance, Effizienz und niedrigen Kosten. Geschriebene Daten werden zuerst in einem mit RAID 10 konfiguriertem Speicher gelegt. Dann werden inaktive Daten auf hoch verfügbarem und geschütztem RAID 6 ausgelagert. Ein manuelles Eingreifen sei nicht erforderlich.

Zu den Neuerungen gehören außerdem Virtual Ports. Sie sollen die Konfiguration vereinfachen und gleichzeitig Hardware-Kosten senken, da die Anzahl an erforderlichen physikalischer I/O-Ports in Netzwerk-Switches und Compellent-Controllern um 50 Prozent reduziert werden kann. Fibre-Channel- und iSCSI-Verbindungen können dann über eine Software gemeinsam genutzt und verschoben werden. Gleichzeitig ist eine hohe Datenverfügbarkeit sowohl für Einsteiger- als auch Enterprise-Systeme gegeben, gibt Compellent an.

Mit Server Mapping soll das Management von virtuellen Serverstrukturen und Clustern vereinfacht werden und gestattet gleichzeitige Einrichtung und Konfiguration von identischen Thin-Provisioning-Volumes für mehrere physikalische und virtuelle Maschinen.

Die Consistency Groups auf dem Storage Center 5 ermöglichen die Datenwiederherstellung bei Unternehmensanwendungen wie beispielsweise Datenbanken. Dabei werden Snapshots von bis zu 40 separaten, aber aufeinander bezogenen Volumes zur gleichen Zeit unterstützt. Eine spezielle Planung oder Systemabstimmung ist laut Hersteller nicht erforderlich.

Ab wann das Storage Center 5 verfügbar ist sowie Konfigurationsbeispiele finden Sie auf der nächsten Seite.

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