Erweiterung der CrateDB Cloud Crate.io führt CrateDB Edge ein

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der IIoT-Experte Crate.io erweitert seine CrateDB Cloud. Mit CrateDB Edge steht nun eine vollständig verwaltete Edge-Datenbank für Maschinendaten an Remote- und Offline-Standorten zur Verfügung.

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CrateDB Edge ist ab sofort verfügbar.
CrateDB Edge ist ab sofort verfügbar.
(Bild: Crate.io)

Die neue Lösung ermöglicht Anwendern, Daten direkt an der Datenquelle zu erfassen und zu analysieren. CrateDB Edge lässt sich dabei unabhängig vom geografischen Standort oder einem Cloud- oder Internetzugang betreiben. Die Datenbank soll dabei die Leistungsfähigkeit der CrateDB Cloud ans Edge bringen.

„CrateDB ist eine unglaublich mächtige Datenbank, die speziell für die einzigartigen Charakteristiken sowie die hohen Volumen- und Skalierbarkeitsanforderungen von Use-Cases mit Maschinendaten entwickelt wurde“, erklärt Crate.io-CTO Bernd Dorn. Mittels CrateDB Edge könne die Datenbank über dieselben Möglichkeiten zur Datenbankverwaltung eingerichtet, gemanagt und gesichert werden, die auch innerhalb des Cloud-Dienstes zur Verfügung stehen. „Auch wenn die Internetverbindung unterbrochen werden sollte, bleiben die Datenerfassung und Analysen am Edge weiterhin verfügbar. Implementierungen an Remote-Standorten können zentral verwaltet werden, einschließlich Backup und Replikation“, ergänzt Dorn.

Funktionen im Überblick

CrateDB Edge ermöglicht den Einsatz von CrateDB als Fully Managed Service. Unternehmen können beispielsweise einen Cluster in ihrer eigenen Edge-Region bereitstellen und ihn vollständig auf ihrer eigenen Infrastruktur betreiben. Dies umfasst neben den physischen Servern On-Premises auch AWS und Azure. Als Schnittstelle dient Kubernetes, die Verwaltung erfolgt per Web-Oberfläche.

Die lokale Bereitstellung skalierbarer Cluster ermöglicht die Durchführung von Analysen in der Nähe der Datenquelle. Dies schont Ressourcen und optimiert Reaktionszeiten. Über konfigurierbare Datensynchronisierungsfunktionen können Edge-Daten automatisch in die Cloud geschoben oder mit anderen Edge-Regionen abgeglichen werden. Auf diese Weise lassen sich auch Lernmodelle in der Cloud oder operative maschinelle Analysen am Edge realisieren.

„Zum Beispiel können globale Industrieunternehmen, die in jedem Werk große Mengen an Maschinendaten generieren, an jedem Standort einen lokalen Cluster einrichten. Sie haben somit die Freiheit, unsere CrateDB-Datenbank bequem on the Edge und in der Cloud zu nutzen, die dort vollständig verwaltet, gesichert und synchronisiert wird. Das gilt auch für Standorte mit unbeständigen oder unterbrochenen Internetverbindungen“, verdeutlicht Crate.io-CEO Eva Schönleitner.

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