1,5 Petabyte leistungsfähiger und zuverlässiger Festplattenspeicher

Das elektronische Gedächtnis von Humboldts Erben

16.11.2009 | Autor / Redakteur: Frank Sander / Nico Litzel

Dank Speichervirtualisierung können nur zwei Administratoren der Humboldt-Universität zu Berlin fast ein Petabyte Speicherkapazität für 200 Server unter Windows, Linux Sun Solaris und AIX betreuen.
Dank Speichervirtualisierung können nur zwei Administratoren der Humboldt-Universität zu Berlin fast ein Petabyte Speicherkapazität für 200 Server unter Windows, Linux Sun Solaris und AIX betreuen.

Der Systemintegrator und IT-Dienstleister Controlware konzipierte für die Humboldt-Universität zu Berlin unter Verwendung von Infortrends Eonstor-Systemen ein virtualisiertes Storage Area Network (SAN), das heute die Daten von rund 200 verteilten Client-Servern auf Festplattenspeichern zusammenführt.

Friedrich Wilhelm von Humboldt gründete die nach ihm benannte Universität im Jahre 1810 in Berlin mit 256 Studenten und 52 Lehrenden. Er hätte sich sicher nicht vorstellen können, dass mehr als 40.000 Angehörigen „seiner“ Hochschule im Jahre 2009 der ungeheure Speicherplatz von 1,5 Petabyte für ihre Forschung zur Verfügung gestellt wird. Entspricht dieses Datenvolumen doch in etwa 30 Millionen Bänden der Encyclopaedia Britannica. Ungefähr zwei Drittel dieses Speicherplatzes, genau 980 Terabyte, befinden sich auf knapp 80 RAID-Systemen der Reihen A16F-G2430 und S16F-G1430 von Infortrend.

In den Jahren 1999 und 2000 wurde das IT-Team der Humboldt-Universität damit beauftragt, eine Neukonzeption der Speicherinfrastruktur zu entwickeln, die nicht nur eine höhere Fehlertoleranz als die bisher verwendete Architektur bot. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass auch die zu erwartenden künftigen Speichererweiterungen sich in einem preislich erschwinglichen Rahmen bewegen, ohne dass die Universität dabei auf die notwendige Performanz und Zuverlässigkeit verzichten muss, erinnert sich Frank Sittel, der die Konzeptionierung des neuen Hochschul-SAN federführend durchführte und es bis heute zusammen mit seinem Kollegen Jens Döbler betreut.

Spiegelung per Betriebssystem bietet zusätzliche Sicherheit

Nach diesen Vorgaben entschied sich das Projektteam der Humboldt-Universität 2001 für die Anschaffung von 24 Infortrend-6300-Subsystemen (Ultra-SCSI-160 to (P) ATA) mit einer Kapazität von 19 Terabyte, da diese Lösung eine zuverlässige, kostengünstige und hochkapazitive Alternative zu hochpreisigen Enterprise-Class-Festplattenspeichern darstellte. Die hostbasierende Spiegelung der Daten mithilfe des Betriebssystems bot zusätzliche Datensicherheit. Chaparral-SCSI-to-FC-Router verbanden die Festplattenspeicher mit den beiden SAN-Fabrics.

Weiter mit: Virtueller Speicher ist herstellerunabhängig und leicht zu verwalten

 

Die Humboldt-Universität zu Berlin

 

Über Controlware

 

Über Infortrend

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2042213 / FC-SAN)