Drag and Drop für das sichere Filesharing im und außerhalb des Unternehmen

Das Enterprise Objects Internnet

| Redakteur: Rainer Graefen

Eines der wesentlichen Merkmale des DataSpace 2.0 ist die große Anzahl von offenen Standard-Schnittstellen. Als Beispiel wären WebDAV, CMIS und CIFS zu nennen. Im lokalen Netzwerk kann der DataSpace 2.0 auch als Ersatz für einen Fileserver dienen. Alle Funktionen des DataSpaces 2.0 sind über SOAP bzw. JSON Schnittstellen ansprechbar. Auf diese Weise läßt sich der DataSpace 2.0 auf einfache Weise in beliebige Anwendungen integrieren.
Eines der wesentlichen Merkmale des DataSpace 2.0 ist die große Anzahl von offenen Standard-Schnittstellen. Als Beispiel wären WebDAV, CMIS und CIFS zu nennen. Im lokalen Netzwerk kann der DataSpace 2.0 auch als Ersatz für einen Fileserver dienen. Alle Funktionen des DataSpaces 2.0 sind über SOAP bzw. JSON Schnittstellen ansprechbar. Auf diese Weise läßt sich der DataSpace 2.0 auf einfache Weise in beliebige Anwendungen integrieren. (Grafik: Dell/Grau Data)

Moderne Menschen entblößen ihre persönlichen Daten virtuell jeden Tag in sozialen Netzwerken. Unternehmen sollten das jedoch unterlassen damit die eigenen Mitarbeiter nicht per Internet über Strategien und Entwicklungsprojekte informiert werden.

"Wir haben zur Zeit viele Anfragen von Kunden, die in Richtung Secure Dropbox gehen", sagt André Braun, Sales Director Intelligent Data Management & Storage bei Dell. Erste Projekte sind schon in Arbeit. So ein öffentliches Projekt mit fast 10 Petabyte Speicher und einer halben Million User.

Es geht um den gemeinsamen Zugriff auf eine Vielzahl von Dokumenten, auf die aber nur ein begrenzter Personenkreis Zugriff haben soll.

Der Internet-Nachbau

Während das Erstere mit der Dropbox und ähnlichen Werkzeugen sehr gut funktioniert, ist die letztere Bedingung unerfüllbar. Viele der dort mal schnell zwischengespeicherten Dateien, Präsentationen, Bilder und Videos sind aktuellstes Unternehmenswissen und eigentlich sicherheitsrelevant. Die gegenwärtige Aufregung um Prism zeigt, dass die Sorge um sichere Aufbewahrung nicht unberechtigt ist.

Für Unternehmen stellt sich allerdings die Frage wie sie ein skalierfähiges Speichersystem für Internetzugriffe mit kontrollierbaren Zugriffsrechten auf die Füße stellen. Braun: "Wir arbeiten mit dem deutschen Archivierungsspezialisten Grau Software zusammen, die eine extrem gute Frontend-Lösung gebaut haben, mit der wir gemeinsam ein "secure dropboxing" realisieren können.

Flexibilität siegt über Grid

Dell kombiniert Graus Frontend-Software Data Space, die Dateien als Objekt speichert, mit dem eigenen Angebot an Objektspeichern. Während die Grau Software für jede Plattform Clients für Android, Iphone, Linux und Windows unterstützt, kann Dells Objektspeicher, Dokumente inklusive der Metadaten bis in den Petabyte-Bereich speichern und weitgehend wartungsfrei verwalten.

Die gespeicherten Objekt replizieren sich entsprechend ihrer Attribute einfach oder mehrfach und vereinfachen damit selbst bei großem Speicherbedarf den Wartungsaufwand, der ansonsten notwendig wäre, um die Dokumente gegen Verluste zu schützen.

Leider haben die Anwender nicht ganz so mitgezogen wie sich Dell das erhofft hatte. Die DX-Appliance funktioniert zwar nach dem Grid-Prinzip, so dass mit jedem weiteren Knoten die beiden Vektoren Performance und Kapazität skalierten. Aber die Kunden wollten lieber das Eine oder das Andere. Für Dell hieß das Abschied nehmen von der DX-Plattform.

Braun: "Wir haben also unsere Content Platform DX wieder entkoppelt." Es ist jetzt keine Appliance mehr, die aus Dell-Hard- und Caringo-Software besteht, sondern beides gibt es einzeln, was eine flexiblere Konfiguration von Lösungen möglich macht. Somit kann der Kunde Platz und Strom sparende Lösungen erwerben und hat auch noch freie Wahl beim Speichersystem.

Platzsparende Objektfunktion

Objektspeicher machen Filesysteme überflüssig. Das Objekt besteht konzeptionell betrachtet aus dem Blob, dem binary large object, und dem CDF, dem content description file, in dem Metadaten über das Objekt abgelegt werden können. Diese Objektbeschreibungen können aus der Anwendung heraus, oder vom Anwender, oder automatisch generiert werden. Nicht nur multimediale Objekte können so tatsächlich ohne den Produzenten wiedergefunden werden.

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