IDC legt weltweite Zahlen für das vierte Quartal 2018 vor

Das Geschäft mit Speichersystemen bleibt stabil

| Redakteur: Tina Billo

Der Aufwärtstrend hält weiter an: Auch im vierten Quartal des Jahres 2018 konnten sich die Hersteller von Enterprise-Storage-Systemen über ein Umsatzplus freuen.
Der Aufwärtstrend hält weiter an: Auch im vierten Quartal des Jahres 2018 konnten sich die Hersteller von Enterprise-Storage-Systemen über ein Umsatzplus freuen. (Bild: gemeinfrei - PublicDomainPictures / Pixabay / CC0)

Mit einem weltweiten Umsatz in Höhe von 14,5 Milliarden US-Dollar – dies entspricht im Jahresvergleich einem Plus von 7,4 Prozent – konnten die Anbieter von Enterprise-Storage-Systemen im vierten Quartal 2018 erneut einen leichten Zuwachs verbuchen. Anders sah es hingegen bei der ausgelieferten Speicherkapazität aus. Diese nahm mit insgesamt 92,5 Exabyte nur um 1,7 Prozent zu.

Eine Verschiebung gab es im letzten Quartal 2018 auch, wie die Ergebnisse des von IDC regelmäßig veröffentlichten Worldwide Quarterly Enterprise Storage Systems Tracker zeigen. So verkauften die Auftragsfertiger (Original Design Manufacturer) weniger Systeme an die Betreiber von Hyperscale-Rechenzentren als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der erzielte Umsatz lag bei 2,7 Milliarden US-Dollar und damit um 1,5 Prozent niedriger. Grund für die rückläufigen Zahlen sei, dass die Cloud-Provider gut mit Speicherkapazität ausgestattet seien und daher ihre Investitionen zurückgeschraubt hätten, so IDC.

Positiv entwickelte sich jedoch das Geschäft mit serverbasiertem Speicher – im Jahresvergleich stiegen die in diesem Segment erwirtschafteten Erträge um 4,7 Prozent auf knapp 4,1 Milliarden US-Dollar an. Dies macht einen Anteil in Höhe von 28,1 Prozent am Gesamtmarkt aus. Der Verkauf externer Speichersysteme spülte den Herstellern in den letzten drei Monaten des Jahres 2018 rund 7,7 Milliarden US-Dollar in die Kassen und damit gegenüber dem Vorjahresquartal 12,5 Prozent mehr.

Flash-Systeme stehen weiterhin hoch im Kurs

Wie bereits in den Quartalen zuvor zog das Geschäft mit hybriden und All-Flash-Arrays (AFAs) erneut an. Knapp über 2,73 Milliarden US-Dollar entfielen auf AFAs. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis ist dies ein sattes Plus in Höhe von 37,6 Prozent.

Wenngleich mit hybriden Systemen mehr Erlöse erzielt wurden (3,06 Milliarden US-Dollar) wuchs dieses Segment weniger stark. Dennoch legte der Umsatz verglichen mit dem vierten Quartal 2017 erneut zu - die Steigerungsrate betrug 13,4 Prozent.

Dell hat die Nase weiter vorne

Dell sicherte sich erneut die Spitzenposition im Markt für Enterprise-Storage-Systeme. Gegenüber dem Vorjahresquartal steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 14,8 Prozent und schnitt sich damit anteilig 20,6 Prozent vom Gesamtkuchen ab. Insbesondere im Hinblick auf den Verkauf externer Speichersysteme lag der Hersteller weit vorne: 30,3 Prozent des weltweit erwirtschafteten Umsatzes gingen auf sein Konto.

Michael Dell nutzte die IDC-Zahlen für eine Kampagne in eigener Sache und veröffentlichte diese in einer Anzeige auf der Titelseite des Wall Street Journals.
Michael Dell nutzte die IDC-Zahlen für eine Kampagne in eigener Sache und veröffentlichte diese in einer Anzeige auf der Titelseite des Wall Street Journals. (Bild: IDC)

An zweiter Stelle steht weiterhin HPE, mit einem Umsatzanteil in Höhe von 18 Prozent. Allerdings musste sich der Hersteller mit einer deutlich niedrigeren Wachstumsrate begnügen – im Jahresvergleich waren diesmal nur 0,6 Prozent drin. Netapp folgt mit 5,8 Prozent und teilt sich den dritten Platz statistisch gesehen mit IBM. Huawei, Lenovo und Hitachi belegen allesamt den fünften Rang mit Marktanteilen in Höhe von 4, 3,5 beziehungsweise 3,3 Prozent.

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