Was wird aus den Storage-, Server und Networking-Admins in der Cloud? Das muss ein Cloud-Techie können!

Redakteur: Ulrike Ostler

Storage, RZ-Betrieb und Networking – das sind die üblichen IT-Infrastruktur-Disziplinen. Doch Virtualisierung und eine neue Service-Kultur, die Cloud, wirbeln alles durcheinander. Wie also sehen die Stellenbeschreibungen für IT-Admins künftig aus? Bei IDC, Gartner und bei IBM gibt es Experten, die für Storage-Insider.de in die Glaskugel geblickt haben.

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Was müssen Admins können, um die Cloud zu stemmen und Geschäftsprozesse zu bewässern?
Was müssen Admins können, um die Cloud zu stemmen und Geschäftsprozesse zu bewässern?
( Archiv: Vogel Business Media )

Am schönsten wäre eine Stellenausschreibungen mit Arbeitsbeginn 1. Januar 2020 gewesen. An der ließe sich vielleicht am besten ablesen, welche Qualifikationen die Regenmacher in der Cloud künftig vorweisen müssen.

Schließlich wachsen die Bereiche Storage, Computersysteme und Netzwerke technisch zusammen, sodass die IT Experten vielleicht gar kein Know-how in diesen Bereichen mehr vorweisen müssen und zum Orchester-Chef werden, der das Zusammenspiel mittels einer prozessorientierten Middleware dirigiert. Oder werden etwa multi-tasking-fähige Überflieger gesucht, die neben fünf Weltsprachen und Web-3.0, jede IT-Disziplin beherrschen, Branchenkenntnisse, Auslands- und Projekterfahrung, Flexibilität, soziale Kompetenz, Belastbarkeit und sowie Benimm vorweisen – bei einem Höchstalter von 25, versteht sich?

Doch so einfach ist das nicht. Denn der Umbruch in der IT ist fast unheimlich, denn er geht nicht so ruhig, geplant, kontrolliert und gesittet aber vor allem schneller vor sich, als die meisten annahmen – und reißt alle Bereiche mit sich. Der IDC-Anlayst Richard Villars und Ingolf Wittmann, Sector Sales Technical Director für Europa, den Nahen Osten und Afrika der Systems & Technology Group von IBM wagen sich vor, und beschreiben welchen Herausforderungen die Infrastrukturtechniker in der IT künftig begegnen.