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HP über das fehlende Glied der Virtualisierung – die Netzwerkstrukturen

Das Netz im Rechenzentrum wird virtuell und konvergent

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Der Zwang zur Virtualisierung und Dynamisierung der I/O-Kanäle

FCoE ist nicht mehr so weit weg, wie manche vermuten. Die Ratifizierung der CEE-Spezifikation, auf deren Basis gesichert werden soll, dass im konvergenten Netz keine Daten verloren gehen, wird für Anfang des kommenden Jahres erwartet. Bild: HP (Archiv: Vogel Business Media)

Bei Herstellern wie Brocade, HP oder Blade Networks Technologies steht fest: Mittelfristig ist das notwendig und unumkehrbar. Warum? Weil alle anderen Baugruppen und Konzepte der IT dies verlangen werden!

Doch die Input/Output-Schnittstellen zum Speicher und zu den Anwendern sind bis dato starr und fest. So ist es zwar möglich, einen Applikationsdienst wie einen Internet-Server oder auch Mail-Dienst automatisiert und schnell in Betrieb zu nehmen, für die Verbindung zu deren Benutzern aber muss in den meisten Fällen nach wie vor Hand angelegt werden. Erst wenn die notwendigen Kabel gesteckt, virtuelle Switches aktiviert und mit den physischen Netzwerkkarten verbunden sind, sind die Webseiten des Internet-Servers auch erreichbar.

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Eine elegante Lösung war bisher nicht in Sicht. Die Netzwerkverbindung und Switch-Ports lassen sich bereits im Vorfeld reservieren, doch das ist eine Vergeudung von Ressourcen. Hinzu kommt, dass Boards und Blades eine Konsolidierungsrate von 1:20 erlauben. Das aber reicht für I/O nicht. Die Folge: Sind zwanzig virtuelle Maschinen aktiv, konkurrieren sie um die wenigen Netzwerkkarten.

Virtual Connect Flex Fabric von HP

Mit „Virtual Connect Flex Fabric“ will HP die Problematik in virtuellen und konvergenten Umgebungen angehen. Diese Technik erlaubt zunächst einmal eine schnelle, weil virtualisierte Verknüpfung der Server und des Speichers. Manuelles Patchen von Verbindungen wird dabei von zentralisierten Konfigurationen abgelöst. Die Konfigurationen lassen sich in Profilen speichern und sind automatisiert anwendbar.

Diese Switch- Funktion, oder auch Virtualisierungsschicht, bezeichnet HP als „Virtual Connect“ und steckt in einem von HP entwickelten Modul. Die Basis für dieses Modul ist ein „Converged Network Adapter“. Dieser stammt von dem Partner Emulex.

Integriert ist ein Bandbreiten-Management, bisher bekannt als „Flex 10“. Damit lässt sich die maximale Kapazität von 10 Gigabit pro Sekunde in 100 Megabit-Schritten in mehrere Anteile aufteilen. Server und Dienste bekommen eine spezifische Bandbreite zugewiesen. Überdimensionierung wird vermieden.

weiter mit: Adapter und Blades

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