Virtualisierung, Speicher, Netzwerke

Das Netzwerk wird beim Storage immer wichtiger

| Autor / Redakteur: Dr. Stefan Riedl / Rainer Graefen

Fritz Hartmann ist SE Manager für die Region Deutschland/Österreich bei Brocade.
Fritz Hartmann ist SE Manager für die Region Deutschland/Österreich bei Brocade. (Bild: Brocade)

Die Virtualisierungswelle hat auch die Speichersysteme erfasst. Dadurch ändert sich nicht nur das Zusammenspiel zwischen Soft- und Hardware – Fritz Hartmann, SE Manager für die Region Deutschland/Österreich bei Brocade über aktuelle Entwicklungen beim Storage.

Storage-Insider: Was sind die wichtigsten technischen Entwicklungen, die das Storage-Segment in nächster Zeit prägen werden?

Fritz Hartmann: Bei IP-basiertem Storage rückt das Netzwerk in den Vordergrund. War NAS früher gleichbedeutend mit Dateiablage und Abteilungs-Verzeichnissen, sind die heutigen Anforderungen an Performance und Durchsatz fast mit Fibre Channel SANs vergleichbar.

Man muss entsprechende dedizierte IP- beziehungsweise Ethernet-Netzwerke mit „Fabric“-Eigenschaften planen und einsetzen. Fibre Channel SAN wird dadurch allerdings nicht unwichtiger oder gar abgelöst. Mit Verbesserungen im Monitoring und Management und im Hinblick auf Geschwindigkeiten von 32 und 128 Gbit/s bleibt die FC-Technologie eine solide Basis für die höchsten Anforderungen im blockbasierten Speicherzugriff.

Das Thema Skalierbarkeit ist bei Storage-Systemen von zentraler Bedeutung. Wird sie künftig eher über Hard- oder über Software hergestellt?

Fritz Hartmann: Der Markt für Speichersysteme wächst rasant. Dies ist nicht zuletzt durch die Digitalisierung von Unternehmensdaten bedingt.

Dennoch gilt nicht pauschal, dass sich skalierbare Lösungen nur durch Software abbilden lassen. Wie bei jedem Virtualisierungsprojekt müssen die bestehenden Systeme evaluiert werden, bevor eine Entscheidung für eine Umstellung auf Software-Defined Storage fällt.

So muss etwa geklärt werden, wie sehr die Speichersysteme aktuell ausgelastet sind und welcher Bedarf in den nächsten Jahren entsteht. Erst dann lässt sich eine Entscheidung treffen.

Wie verändern sich aktuell die Vertriebswege für Storage-Systeme?

Fritz Hartmann: Bei Storage-Systemen ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten wie auch im Netzwerk: Es gilt, nicht mehr nur exzellente technologische Lösungen, sondern auch exzellente Konzepte bereitzustellen. Für Hardwarehersteller besteht hier die Verantwortung, den Channel-Partner mit dem notwendigen Know-how zu versorgen – beispielsweise in Schulungen. Nur so erhalten Kunden die beste Lösung für ihre Anforderungen.

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