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Von Virtualisierung über Cloud Storage bis hin zu „Social-Media-Archivierung“ Das sind die Storage-Trends 2011 aus Sicht von Symantec

Redakteur: Nico Litzel

Symantec wagt einen Ausblick und benennt die Storage-Trends 2011. Insgesamt sieben Themen will das Unternehmen ausgemacht haben, die das kommende Speicherjahr bestimmen werden.

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Symantec hat zum Jahresende einen Blick in die Kristallkugel geworfen und in ihr sieben Storage-Trends für 2011 erkannt.
Symantec hat zum Jahresende einen Blick in die Kristallkugel geworfen und in ihr sieben Storage-Trends für 2011 erkannt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Auch 2011 wird nach Einschätzung von Symantec noch ganz im Zeichen von Cloud Computing, Virtualisierung und Konsolidierung stehen. Insgesamt sieben Speicherprognosen hat das Unternehmen für 2011 erstellt.

  • Prognose 1 – Virtualisierung wird einen anhaltenden Einfluss auf die IT haben: Die Virtualisierung werde Symantec zufolge auch 2011 die Technologiebudgets bestimmen. Allerdings werden Unternehmen auch im kommenden Jahr mit Sicherheitslücken und Herausforderungen beim Backup virtueller Umgebungen zu kämpfen haben. Besonders in solchen Unternehmen, in denen übereilt auf virtualisierte Umgebungen umgestellt wurde, sei die Implementierung oft nur bruchstückhaft und es fehle an Standards. Symantec zufolge empfehle es sich daher für Unternehmen, auf eine einheitliche Lösung für Backup und Recovery von Daten auf physischen und virtuellen Plattformen zu setzen.
  • Prognose 2 – Lücken beim Disaster Recovery in virtuellen Umgebungen: 2011 sollen sowohl die Anzahl von Anwendungen als auch die Datenmenge, die sich in virtuellen Anwendungen befindet, beträchtlich steigen. Allerdings zeige eine aktuelle Studie des Herstellers, dass im Zuge der Umstellung auf virtuelle Umgebungen Unternehmen ihre Disaster-Recovery-Pläne neu bewertet haben. Dabei sei festgestellt worden, dass nur rund 40 Prozent der auf virtuellen Systemen gespeicherten Daten durch die vorhandenen Pläne geschützt seien.
  • Prognose 3 – die Kontrolle über die Datenvorratshaltung zurückgewinnen: Die schier unbegrenzte Vorhaltung von Daten treibe die Speicherkosten in die Höhe, ziehe die deren Wiederherstellung in die Länge und erschwere erheblich das E-Discovery. Die „Symantec Information Management Studie 2010“ zeige, dass in Unternehmen 75 Prozent der als Backup gespeicherten Daten auf unbestimmte Zeit aufgehoben werden. Unternehmen müssten 2011 nach Überzeugung von Symantec ihre Informationsmanagementstrategie überarbeiten und automatisieren. Denn Backups dienten dazu, Daten zwischen 30 und 60 Tagen zu speichern. Archive seien hingegen für die Langzeitspeicherung gedacht. Alle anderen Daten sollten gelöscht werden.

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