Kommentar von Jay Kidd, NetApp

Das sind die Storage-Trends 2013

| Autor / Redakteur: Jay Kidd / Nico Litzel

Jay Kidd, Chief Technology Officer und Senior Vice President von NetApp
Jay Kidd, Chief Technology Officer und Senior Vice President von NetApp (Bild: NetApp)

Welche Themen werden das Jahr 2013 in der Speicherbranche bestimmen? Storage-Insider.de hat Jay Kidd, NetApps Chief Technology Officer und Senior Vice President, um eine kurze Einschätzung gebeten.

NetApps Chief Technology Officer und Senior Vice President Jay Kidd hat insgesamt elf Trends ausgemacht, die seiner Einschätzung nach das Speicherjahr 2013 prägen werden.

Trend Nr. 1: Big Player erobern den Markt für reine Flash-Arrays

2013 wird erneut ein wichtiges Jahr für die Solid-State-Technologie. Flash wird auf breiter Front eingesetzt werden und eine breit gefächerte Palette von Workloads beschleunigen, von virtualisierten Servern und Desktops über das Online Transaction Processing, OLTP, bis hin zu File Services. Unternehmen werden Flash in ihre Storage-Architektur integrieren, vom Cache auf Host-Level sowie in Storage-Arrays bis hin zu reinen Flash-Arrays.

Das Jahr 2013 wird ein Meilenstein für den Einsatz von reinen Flash-Arrays. Jedoch wird Performance allein als Unterscheidungsmerkmal nicht mehr ausreichen. Stattdessen wird es in erster Linie um die Frage gehen, ob Produkte und Hersteller die Anforderungen erfüllen können, die sich durch den Einsatz dieser Technologie im Unternehmen ergibt.

Die Software-Integration, derzeit noch von nachgeordneter Bedeutung, wird stärker in den Vordergrund rücken. Kriterien bei der Auswahl werden sich gleichermaßen auf Performance-Vorteile und das Daten-Management konzentrieren. Sobald NAND-Flash mehr und mehr im Fokus steht, werden auch andere Solid-State-Storage-Technologien ins Spiel kommen.

Trend Nr. 2: In-Memory-Computing sorgt für eine neue Kategorie von prädiktiven Apps

Nur wenige Technologien besitzen das Potenzial, die IT-Landschaft so nachhaltig zu beeinflussen wie das In-Memory-Computing. Da immer mehr Daten erzeugt werden und Unternehmen mit diesen Daten arbeiten wollen, um Entscheidungen quasi in Echtzeit zu treffen, wird In-Memory-Computing weltweit zum Lieblingsbegriff der CIOs werden. SAP HANA wird als Beispiel von kombinierten OLTP/Analyse-Plattformen diskutiert. Das Interesse für NoSQL-Technologien wird zunehmen, da die Kunden kostengünstige Alternativen suchen, um die traditionell sehr unterschiedlichen Applikations-Plattformen zu konsolidieren.

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