Gingcom Das Speicher-Rezept für den Mittelstand

Redakteur: Rainer Graefen

40.000 Euro für eine Einstiegslösung mit „nur“ 2,2 Terabyte Kapazität scheinen auf den ersten Blick kein Pappenstiel zu sein. Wenn das deutsche Startup Gingcom allerdings sein Versprechen wahrmacht mit dem gleichnamigen Speichersystem alle klassischen und zukünftigen Datenhaltungsprobleme lösen zu können, dann ist der Preis als Schnäppchen zu bezeichnen. In der April/Mai-Ausgabe der Zeitschrift Storage werden wir exklusiv über die neuartige Speicherlösung aus deutschen Landen berichten.

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Unternehmen wollen Geschäfte machen. Auch kleine und mittelständische Firmen. Leider entstehen dabei digitalisierte Informationen. Allgemeiner gesprochen entstehen also Daten durch das Kerngeschäft, durch Rechnungen, Lieferscheine, Präsentationen und auch durch den täglichen kleinen Informationsaustausch per Post und E-Mail mit realen und potentiellen Kunden. Einige Gigabyte mögen da schon übers Jahr zusammenkommen.

Auf den ersten Blick kein größeres Problem bei Festplatten, die heute ohne Schwierigkeiten und für wenig Geld die Hundertfache Datenmenge speichern können. Für viele Unternehmen würde die Speicherkapazität dieser einen Festplatte ausreichen, um alle Daten des unternehmerischen Lebens darin aufzubewahren.

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Daten sind flüchtige Gesellen

Leider sind „Daten“ unstete Gesellen. Sie gehen schnell verloren, wenn man sie nicht hütet wie einen Sack voller Flöhe. Keine leichte Aufgabe also. Da Unternehmen eigentlich Geld verdienen wollen, finden sich viele IT-Hersteller, die beim zeitaufwändigen Flohhüten helfen wollen und können. Und es gibt viele Methoden wie man Flöhe, hier nicht das Synonym für Geld, beisammen halten kann.

Das Schöne an digitalen Daten ist nämlich, dass man sie ohne Inhaltsverluste klonen kann. Je öfter sie geklont werden, desto mehr „Originale“ kann man verlieren. Das fängt bei der Datensicherung auf Band an, setzt sich fort mit RAID-Systemen, Storage Grids, Information Lifecycle Management bis hin zum entfernt von der Hauptniederlassung des Unternehmens installierten Datentresor oder gar dem gespiegelten Rechenzentrum.

Der Gesetzgeber fordert lückenlose Nachweise

Seit neuestem ist auch der Gesetzgeber schwer daran interessiert, dass Unternehmen keine Flöhe, pardon Daten, verlieren. Unter dem Stichwort regelkonformer Datenarchivierung werden Unternehmen zunehmend darauf verpflichtet, dass sie jeden Geschäftsprozess bei einem Audit lückenlos dokumentieren können. An dieser geordneten, für jeden nachvollziehbaren Datenhaltung führt wahrscheinlich auf Dauer kein Weg vorbei.

Ob sich Anwenderunternehmen allerdings in die diversen Produkte und Konzepte des Datenschutzes einhausen wollen, steht schon seit längerem zur Debatte. Schließlich steigen seit Jahren nicht nur die Ausgaben, sondern vor allem der Verwaltungsaufwand für die eigene IT. Aufwändig ist dabei vor allem, dass bisher kein Anbieter ein schlüssiges Gesamtkonzept anbietet, stattdessen alle Datensicherungsmethoden nebeneinander existieren und erst beim und meistens vom Anwender selbst unter einen Hut gebracht werden müssen.

Einfache und zentrale Verwaltung aller Speicheraspekte

Eine Firmenneugründung aus dem Bundesland „Wir können alles, außer Hochdeutsch“ setzt genau an dieser Schwachstelle an. Hersteller Gingcom, ein Unternehmen aus dem Hause BDT, hat den gordischen Datenhaltungsknoten aus Dateiserver, kontinuierlicher Datensicherung, Hochverfügbarkeit, Disaster Recovery, Archivierung und Compliance zerschlagen. Eine spezialisierte Suchmaschine bildet den logischen äußeren Rahmen des Systems und erlaubt den Zugriff auf alle Inhalte. Interessanterweise wird dabei kein Dateisystem durchsucht, sondern ein Hash-Algorithmus verwendet, mit dem sich in Verbindung mit einem CAS-System die klassischen Probleme von Dokument-Versionen und Dubletten lösen lassen.

Die Redaktion von Storage-Insider.de findet Gingcom, die Firma und das Produkt, so interessant, dass wir in der Aprilausgabe der Zeitschrift Storage ausführlich über die erste Installation des System berichten werden. Der kostenlose Bezug unserer zweiten Print-Ausgabe ist möglich über eine Registrierung auf unserer Website.

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