Suchen

Acronis-Studie Data Protection ist für hybride Speicherumgebungen notwendig

Autor / Redakteur: Sarah Böttcher / Rainer Graefen

Im Mai führten IDC und Acronis gemeinsam eine Studie durch, die die Themen Datensicherung, Backup, Kosten durch Ausfallzeit sowie Speicherung in hybriden Umgebungen behandelte.

Firmen zum Thema

Kleine und mittelständische Unternehmen seien durch starkes Datenwachstum und komplexe Handhabung von der Notwendigkeit einer neuen Generation der Datensicherung überzeugt.
Kleine und mittelständische Unternehmen seien durch starkes Datenwachstum und komplexe Handhabung von der Notwendigkeit einer neuen Generation der Datensicherung überzeugt.
(Foto: Dreaming-Andy - Fotolia.com)

IDC und Acronis führten im Mai eine weltweite branchenübergreifende Studie zu den neuen Anforderungen von Data Protection und Disaster Recovery durch. Befragt wurden insgesamt 401 Personen aus kleineren und mittelständischen Unternehmen (KMU) mit weniger als 1.000 Beschäftigten.

Festgestellt wurde, dass durch die Komplexität und das stetig steigende Datenwachstum, viele Administratoren überbelastet sind und dadurch Daten und Umsatz in den Unternehmen verloren gehen können.

Kleinere und mittelständische Unternehmen sind deshalb von der Notwendigkeit einer neuen Generation der Datensicherung überzeugt.

IT-Abhängigkeit

Da die Abhängigkeit der Unternehmen von der IT immer größer wird, wird auch auf Grund der Datenflut ein erhöhter Schutz der Daten und des Betriebs notwendig. Laut IDC wird der Markt in naher Zukunft für die Sicherung und Wiederherstellung der Daten eine neue Generation benutzerfreundlicher, umfassender Produkte für Data Protection einführen. Punktuelle Produkte, die nur bestimmte Anwendungen oder Umgebungen schützen, werden nicht flexibel genug sein, um das steigende Datenwachstum und der komplexen Handhabung zu begegnen.

Für KMUs sind laut der Studie eine benutzerfreundliche Oberfläche, eine umfassende Lösung für alle Anforderungen hybrider Umgebungen und geringe Kosten am wichtigsten. 50 Prozent würden sich eine neue Lösung für Data Protection, die vor allem für sogenannte Workload-Spezialisten geeignet ist, wünschen. Auf diese IT-Workload-Spezialisten werden die Aufgaben der Administratoren verteilt, da diese auf Grund wirtschaftlicher Zwänge auf dem Markt immer weniger werden.

Herausforderungen der Administratoren

Administratoren sehen sich bei der Gestaltung von Lösungen für hybride Umgebungen vor diverse Herausforderungen gestellt: Komplexität in der Handhabung, Kosten für die Lösungen, Anforderung einer benutzerfreundlichen Oberfläche sowie eine Übertragung der Daten in Systeme zwischen den verschiedenen Umgebungen.

Physische, virtuelle und Cloud-Umgebungen

Untersucht wurde außerdem, wie stark Unternehmen die diversen Umgebungen nutzen. 80 Prozent aller Organisationen sollen physische Server nutzen. 37 Prozent der Unternehmen nutzen gleichzeitig physische, virtuelle und Cloud-Umgebungen. Und 54 Prozent aller teilnehmenden KMUs verwalten ihre virtuelle Infrastruktur über zwei oder mehrere Hypervisors.

Davon besitzen 67 Prozent mit virtuellen Servern mindestens einen Hypervisor, der nicht von den zwei Marktführern Microsoft und VMware ist. Einen Teil ihrer Daten speichern 42 Prozent aller Unternehmen in der Cloud. International liegt die Akzeptanz von Cloud hinter den Vereinigten Staaten zurück. Während bereits 93 Prozent der US-amerikanischen KMUs einen Teil ihrer Daten in der Cloud sichern, beträgt der globale Wert nur 65 Prozent.

(ID:42903904)