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DroboPro sichert Business Continuity mit doppelter Festplattenredundanz Data Robotics bietet Speicherarray mit BeyondRAID für Unternehmen an

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Nico Litzel

Data Robotics hat sein erstes Speicherarray der „Enterprise Class” vorgestellt. Das „DroboPro” genannte System bietet Kapazitäten bis zu 16 Terabyte und basiert auf der BeyondRAID-Technik des Unternehmens. Damit unterstützt System eine doppelte Festplatten-Redundanz sowie Thin Provisioning und erlaubt darüber hinaus den Mischbetrieb von Laufwerken verschiedener Hersteller und Kapazitäten.

Das Festplattenarray DroboPro eignet sich sowohl für den Desktop-Einsatz als auch für den Einbau ins Rack.
Das Festplattenarray DroboPro eignet sich sowohl für den Desktop-Einsatz als auch für den Einbau ins Rack.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit BeyondRAID hat Data Robotics eine virtualisierte Speicherplattform entwickelt, die sich leicht erweitern lässt und Daten beim gleichzeitigen Ausfall mehrerer Laufwerke schützt. Die Technik ist auch die Grundlage des jetzt vorgestellten Speicherarrays DroboPro.

Das an kleine und mittlere Unternehmen gerichtete System bietet Platz für acht Festplatten und somit Kapazitäten bis zu 16 Terabyte. Die Arrays lassen sich dabei flexibel bestücken. Laut Data Robotics können Anwender Laufwerke verschiedener Anbieter und Kapazitäten verbauen.

Speichervolumes sollen sich mit dem DroboPro in Sekundenschnelle erstellen lassen. Das Smart-Volume-Management der Geräte greift dabei auf den gemeinsamen Festplattenbestand zu. Eine physikalische Plattenzuteilung entfällt damit.

Für Datensicherheit soll die „doppelte Plattenredundanz” des für die Rackmount-Montage geeigneten Arrays sorgen. Die Funktion wird per Mausklick aktiviert und schützt Informationen auch beim gleichzeitigen Ausfall von zwei Festplatten. Der Modus lässt sich jederzeit deaktivieren. Das Migrieren von Daten oder Formatieren von Laufwerken ist beim Wechsel auf einfache Redundanz nicht nötig.

Das DroboPro wird per USB 2.0 oder Firewire 800 direkt mit einem Rechner verbunden. Über einen Gigabit-Ethernet-Port kann das System zudem per iSCSI angesprochen werden.

Das DroboPro ist ab sofort erhältlich. Als Einstiegspreis nennt der Hersteller 1.200 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Ein für den Rackeinbau vorbereitetes System mit 16 Terabyte kostet 3.700 Euro.

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