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Acht Laufwerkseinschübe und Gigabit-Ethernet-Schnittstellen für IP-Speichernetze Data Robotics nimmt Drobo für iSCSI-SAN ins Programm

| Redakteur: Nico Litzel

US-Hersteller Data Robotics erweitert die Produktpalette. Neu im Angebot sind DroboElite, ein auf der BeyondRAID-Technik des Unternehmens basierendes iSCSI-Speichersystem für kleine und mittelständische Unternehmen, und das für Endanwender mit Windows-, Mac- oder Linux-Desktop-PCs ausgelegte Modell Drobo S.

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Die iSCSI-Speicherlösung DroboElite erlaubt eine Kapazitätserweiterung im laufenden Betrieb. Zudem können Anwender dank Thin Provisioning bis zu 256 virtuelle Laufwerke erstellen.
Die iSCSI-Speicherlösung DroboElite erlaubt eine Kapazitätserweiterung im laufenden Betrieb. Zudem können Anwender dank Thin Provisioning bis zu 256 virtuelle Laufwerke erstellen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das für den Einsatz in kleinen und mittelständischen Unternehmen konzipierte iSCSI-Speichersystem DroboElite ist Data Robotics zufolge das schnellste Mitglied der Drobo-Familie. Es basiert auf einer neuen Hardware-Architektur, bietet eine verbesserte Verarbeitungs-Engine mit mehrfacher Stream-Optimierung und ist mit zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen für iSCSI ausgestattet, sodass das Gerät Herstellerangeben zufolge die doppelte Performance bisheriger Drobo-Modelle erreicht.

DroboElite bietet eine Multi-Host-Unterstützung. Unternehmen mit mehreren Servern können Speicher hinzufügen oder konsolidieren, indem sie diese über das TCP/IP-Netz mit dem DroboElite verbinden und per iSCSI-Protokoll miteinander verbinden. Das iSCSI-Speichersystem verfügt über ein erweitertes Thin Provisioning. Mit DroboElite können bis zu 256 sogenannte Smart Volumes erstellt werden, die sich über eine Zuweisung von Kapazitäten aus einem Speicherpool kontinuierlich anpassen lassen. Da die Smart Volumes ein Teil des Dateisystems sind, werden gelöschte Blöcke sofort wieder an den Pool zurückgegeben. Zudem unterstützt das Gerät erweiterte VMware-Funktionen wie Vmotion, Storage Vmotion, Snapshots und Hochverfügbarkeitsoptionen.

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DroboElite bietet Platz für bis zu acht Laufwerke, die dank der BeyondRAID-Technik von Data Robotics von unterschiedlichen Herstellern sein können und verschiedene Kapazitäten und Drehgeschwindigkeiten aufweisen dürfen. Innerhalb des BeyondRAID-Verbundes dürfen zwei Disks ausfallen, ohne dass es zu einem Datenverlust kommt. Zudem können Anwender per Mausklick bei knapp werdender Kapazität zwischen einfacher und doppelter Festplattenredundanz umschalten.

Drobo S für Windows-, Mac- und Linux-Anwender

Das jüngste Drobo-Modell Drobo S richtet sich Selbstständige in Kreativberufen. Es bietet im Vergleich zu Vorgängermodellen eine verbesserte Durchsatzleistung der Firewire-800-Schnittstelle. Neu hinzugekommen sind ein fünfter Laufwerksschacht und eine eSATA-Schnittstelle. Ergänzend können Anwender den Drobo S per USB 2.0 an Rechner mit Windows-, Linux- oder Mac-Betriebssystem anschließen. Eine Netzwerkschnittstelle stellt das Gerät im Gegensatz zum DroboElite allerdings nicht zur Verfügung.

Auch die aktuelle Drobo-Generation bietet die bekannten BeyondRAID-Funktionen wie die eine einfache und doppelte Festplattenredundanz, die per Mausklick ohne einen Verlust der Datenverfügbarkeit geändert werden kann, oder eine Kapazitätserweiterung im laufenden betrieb. Das aktuelle Modell verfügt ebenfalls über eine Selbstreparatur: Der Drobo S analysiert kontinuierlich die Datenblöcke eines jeden Laufwerks, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. So werden Daten nur in einwandfreien Festplattenbereichen gespeichert.

Sowohl das Modell Drobo S als auch das Modell DroboElite sind ab sofort verfügbar. Als Einstiegspreis für die iSCSI-Variante DroboElite gibt Data Robotics rund 2.440 Euro und für das Modell Drobo S rund 570 Euro an.

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