Update am 4. November Datacore baut Leistungsspektrum von SANsymphony-V aus

Redakteur: Nico Litzel

Datacore, spezialisiert auf Speichervirtualisierungssoftware, erweitert den Funktionsumfang und die Skalierbarkeit der Hersteller- und Hardware-unabhängigen Speichervirtualisierungslösung SANsymphony-V.

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Datacore will mit dem erweiterten Funktionsumfang von SANsymphony-V den Standard für Software-definierte Speicherplattformen neu setzen.
Datacore will mit dem erweiterten Funktionsumfang von SANsymphony-V den Standard für Software-definierte Speicherplattformen neu setzen.
(Bild: Datacore)

Mit der neuen Produktversion R9.0.4, die am 4. November erscheinen soll, optimiert Datacore eigenen Angaben zufolge die Nutzung von Flash- und Disk-Kapazitäten auf der Server-Seite, innerhalb des SANs oder über beide Ebenen.

Kennzeichen der jüngsten Version ist eine verdoppelte Skalierbarkeit: Mit bis zu 16 Storage-Server-Knoten können Performance, Antwortzeiten von Applikationen und der Datendurchsatz skaliert werden, erklärt das Unternehmen. Dieses Maß an Skalierbarkeit sei im Markt unübertroffen und erhöhe die Flexibilität der gesamten Infrastruktur bei geplanten und ungeplanten Ausfallzeiten von einzelnen Komponenten im Back-End.

SANsymphony-V R9.0.4 entdeckt und überbrückt darüber hinaus defekte oder außer Betrieb genommene Speicher-Hardware und migriert die darauf enthaltenen virtuellen Festplatten ohne Einschränkungen für die Applikationen auf der Alternativhardware.

Datenmobilität und erweiterter VAAI- und ODX-Support

SANsymphony-V R9.0.4 verschiebt virtuelle Disks unterbrechungsfrei zwischen Speicher-Pools. So lassen sich Datacore zufolge beispielsweise Volumes aus Test- und Entwicklungsumgebungen ausfallsicher in den Produktiv-Pool bewegen.

Große Datenbewegungen lassen sich in das virtuelle SAN auslagern, wodurch Anwendern mehr Host-Ressourcen für Applikationen zur Verfügung stehen. Die Steuerung erfolgt in SANsymphony-V R9.0.4 auf der Hypervisor-Ebene über VMware-VAAI-Befehle (vStorage APIs for Array Integration) oder Microsofts ODX-Schnittstellen (Windows Offloaded Data Transfer). Die Bewegung von Datenblöcken erfolgt über SANsymphony-V und wird nach Abschluss an den Host zurückgemeldet.

Automatische Kapazitätsfreigabe

VAAI und ODX werden auch Infrastruktur übergreifend für die Space Reclamation genutzt, der Rückgewinnung von Kapazität. Zugewiesene, jedoch nicht mehr belegte Speicherblöcke werden vom Host freigegeben und können von SANsymphony-V anderweitig eingesetzt werden. Zusammen mit Thin Provisioning, so erklärt Datacore, sorge die Space Reclamation für eine optimale Auslastung der vorhandenen Speicherressourcen.

Schnellere Replizierung fürs Disaster Recovery

Die neue Version von SANsymphony-V reduziert Datacore zufolge die Zeit zum Kopieren von Daten an ausgelagerte Standorte drastisch und optimiert den Datentransfer, um Disaster-Recovery-Standorte auf dem aktuellen Stand zu halten.

Abgerundet wird R9.0.4 durch Change-Control- und Audit-Log-Funktionen. In größeren Unternehmen arbeiten meist mehrere IT-Mitarbeiter an der Speicherbereitstellung und -konfiguration. Durch die Protokollierung von Administrationseingriffen mit Zeitstempel und Audit-Log wird die Fehlersuche und -beseitigung erleichtert, verspricht Datacore.

„Datacore setzt den Maßstab für Software-definierten Storage“, sagt Deni Connor, Analyst bei SSG-NOW. „Während andere Hersteller kleine Schritte tun oder ankündigen, baut Datacore mit seiner neuen Produktversion auf seiner bewährten Speichervirtualisierungstechnologie auf. Erweiterte Skalierbarkeit, höhere Performance und zusätzliche Managementwerkzeuge für die Anforderungen in heutigen Rechenzentren mit einem herstellerunabhängigen Ansatz sind die Basis, um ein Maximum aus Storage-Investitionen herauszuholen.“

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