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Speicher- und SAN-Virtualisierung mit SANmelody 3.0 Datacore stellt mittelständischen Unternehmen Enterprise-Funktionen zur Verfügung

Redakteur: Nico Litzel

Datacore erweitert mit einem kostenlos verfügbaren Update die für kleine und mittelständische Unternehmen konzipierte SAN- und Speichervirtualisierungssoftware SANmelody 3.0 um Funktionen der für Großunternehmen entwickelten Virtualisierungssoftware SANsymphony.

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Datacore hat den Funktionsumfang der SAN-Virtualisierungssoftware SANmelody erweitert. Kleine und mittelständische Unternehmen können nun ihre vorhandene Storage-Infrastruktur unterbrechungsfrei virtualisieren.
Datacore hat den Funktionsumfang der SAN-Virtualisierungssoftware SANmelody erweitert. Kleine und mittelständische Unternehmen können nun ihre vorhandene Storage-Infrastruktur unterbrechungsfrei virtualisieren.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Software-Upgrade steht Anwendern von SANmelody ab sofort kostenfrei zur Verfügung. Nach dem Einspielen des Updates lässt sich Hardware Datacore zufolge unterbrechungsfrei austauschen, indem die Virtualisierungssoftware die Daten eines Disk-Arrays oder –Laufwerkes sicher und konsistent im Hintergrund kopiert, während auf diese virtuellen Volumes im laufenden Betrieb zugegriffen wird.

Sobald Arrays oder Laufwerke den gleichen Datenstand erreicht haben, greifen Anwendungen automatisch und ohne vorhergehenden Neustart auf den neuen Speicher zu. Das Altgerät kann im Anschluss anderweitig eingesetzt oder außer Dienst gestellt werden.

Eine weitere Neuerung im Zuge des Updates ist redundantes Pathing, eine ausfallsichere und flexible Netzwerkkonfiguration zwischen Storage-Knoten. Die erweiterte Pfadkonfiguration stellt dabei sicher, dass die synchrone Spiegelung zwischen den Speicherknoten auch beim Ausfall oder Reboot einer Netzwerkverbindung über eine alternative Netzwerkverbindung erhalten bleibt.

Priorisiertes Recovery, Gruppen-Snapshots und Clone Command

Ab sofort können auch Anwender von SANmelody anhand von einstellbaren Prioritäten sicherstellen, dass die wichtigsten Daten von gespiegelten virtuellen Laufwerken zuerst resynchronisiert werden. Darüber hinaus lassen sich nun mehrere Snapshot-Befehle für eine Gruppe von zusammenhängenden virtuellen Laufwerken koordinieren, sodass die Synchronität von Datenbeständen und File-Systemen sichergestellt wird, die auf unterschiedlichen Disks lagern. So können exakte Repliken eines Speichersystems erstellt und als Klon auf neue Hardware übertragen werden, verspricht Datacore.

Das Unternehmen hat ebenfalls die Funktionen für die Datenmigration erweitert. Laufwerke, die mit NTFS, Unix, Linux oder weiteren File-Systemen formatiert sind, lassen sich laut Hersteller jetzt nahtlos in den Speicherpool von SANmelody migrieren. So können physische Laufwerke einfach von einem Applikationsserver getrennt und ohne Neuformatierung an einen SANmelody-Server angeschlossen werden. Der SANmelody-Knoten übernimmt anschließend die „Übersetzung“ zwischen Applikationsserver und physischem Laufwerk. Daten können so per synchroner Spiegelung oder mit Snapshots schrittweise auf virtuelle Laufwerke übertragen und frei werdende Kapazitäten im virtuellen Speicherpool genutzt werden.

FCoE-Unterstützung

Datacore unterstützt das Fibre-Channel-over-Ethernet-Protokoll (FCoE) und FCoE-kompatible Switche, sodass Applikationsserver und weitere Storage-Konsumenten auf SANmelody-Server mit Fibre-Channel-Konnektoren zugreifen können. Neben Converged-Network-Adaptern (CNA) von Emulex, Brocade und Ciscos Nexus-5000-Serie sind ab sofort auch CNA von Qlogic für den Einsatz mit Datacore zertifiziert. Derzeit stehen FCoE-Treiber für Microsoft Windows, VMwares ESX Server sowie vSphere von VMware zur Verfügung.

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