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IDC-Studie beschreibt weltweites digitales Datenvolumen Datenwachstum nimmt viel schneller zu als bisher vermutet

| Redakteur: Dr. Andreas Bergler

In einer von EMC in Auftrag gegebenen Studie hat IDC herausgefunden, dass die Menge der weltweiten digitalen Informationen noch schneller zunimmt als bislang angenommen. Das hat Konsequenzen für Informations-Management, Sicherheit und Compliance.

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Gleich einer Rakete und doch 20 mal schneller als diese abhebt, wächst das Datenvolumen.
Gleich einer Rakete und doch 20 mal schneller als diese abhebt, wächst das Datenvolumen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Zwergplanet Pluto könnte sich über einen Besuch freuen: Bis zu diesem transneptunischen Objekt nämlich würde der Bücherstapel von der Erde aus reichen, dessen Seiten alle derzeit digital publizierten Inhalte schriftlich erfassen würde. Doch die Begegnung wäre nur von kurzer Dauer: Der Stapel, so hat eine von EMC gesponserte IDC-Studie jetzt ergeben, nimmt theoretisch zwanzigmal schneller zu als die schnellste Rakete fliegen kann.

Die Menge der weltweit publizierten Informationen wächst laut IDC um drei Prozent schneller als ursprünglich von denselben Analysten angenommen wurde. Insgesamt fasse das „digitale Universum“ nun 487 Milliarden Gigabyte an Daten. Das rasante Datenwachstum sei auch durch die globale Wirtschaftskrise nicht aufgehalten worden. Im Gegenteil: EMCs IDC-Studie geht davon aus, dass sich das digitale Datenvolumen bis 2012 alle eineinhalb Jahre verdoppelt.

Um dieser Daten-Sintflut auch nur einigermaßen Herr zu werden, raten die Analysten dringend zu einem effizienteren Informations-Management. Laut Joe Tucci, Chairman, CEO und President von EMC, sind dafür „mehr denn je neue, kreative Ansätze gefragt“.

weiter mit: Mögliche Konsequenzen aus der Prognose

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