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STORAGE & DATAMANAGEMENT Technology Solution Days 2012 Deduplizierung sinnvoll einsetzen

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Heidi Schuster / Heidemarie Schuster

Johannes Bertele von Orchestra kennt sich bestens mit Deduplizierung aus und erklärt im Interview, wie eine optimale Lösung aussehen sollte.

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Johannes Bertele, Produktmanager bei Orchestra
Johannes Bertele, Produktmanager bei Orchestra

ITB: Herr Bertele, wo kann Deduplizierung sinnvoll eingesetzt werden?

Bertele: Sprechen wir über Datendeduplizierung im Primary Storage, hindern uns heute noch technologische Beschränkungen an einer sinnvollen Nutzung. So gibt es zwar Hersteller, die auch hier mit Deduplizierung werben, doch genauer hinsehen dürfen Sie dabei nicht. Setzen wir jedoch Deduplizierungsverfahren im Bereich Backup ein, komme ich ins Schwärmen. Deduplizierung reduziert nicht nur die belegte Kapazität, sondern eröffnet neue Möglichkeiten. Ein Effizientes Außenstellen-Backup oder die Umsetzung von Desaster-Recovery-Konzepten wird trotz riesiger Datenmengen möglich, um nur mal zwei zu nennen.

ITB: Was macht eine gute Deduplizierungslösung aus?

Bertele: Grundvoraussetzung ist eine hohe Deduplizierungsrate. Diese kann, abhängig vom eingesetzten Verfahren, stark variieren. Ferner sollten Unternehmen auf Skalierbarkeit sowohl bei Kapazität als auch Performance achten. Weiter muss sich die Lösung nahtlos in die bestehende Infrastruktur integrieren.

ITB: Welche Technologie-Neuerungen gibt es bei der Deduplizierung?

Bertele: Heute spricht alle Welt von der Datendeduplizierung. Dabei ist die Technologie nicht ganz neu. Orchestra beispielsweise beschäftigt sich seit über acht Jahren mit EMC Data Domain. Ich gehe davon aus, dass die Deduplizierung in naher Zukunft ein selbstverständliches Feature sein wird. Bahnbrechende Neuerungen sind kurzfristig nicht in Sicht.

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