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Infrastrukturportfolio komplettiert Dell EMC stellt PowerFlex vor

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Mit der Vorstellung von PowerFlex Software-Defined Storage (SDS) schließt Dell EMC den Umbau seiner Infrastrukturportfolios ab. Die neuen Modelle ermöglichen Hochverfügbarkeit und schnelle Wiederherstellung nach Ausfällen.

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Dell EMC schließt mit der PowerFlex-Reihe den Umbau seines Portfolios ab.
Dell EMC schließt mit der PowerFlex-Reihe den Umbau seines Portfolios ab.
(Bild: Dell EMC)

Vor drei Jahren hatte Dell EMC mit der Neuaufstellung seines Power-Portofolios begonnen. Es umfasst nun PowerEdge-Server, PowerSwitch-Netzwerkprodukte, die autonome PowerOne-Infrastruktur sowie PowerProtect-Lösungen im Security-Bereich. Auch das Storage-Angebot wurde in dieser Zeit erneuert: PowerMax und PowerStore decken Primary Storage ab. PowerScale ist für unstrukturierte Daten und PowerVault für den Einsteigerbereich konzipiert. Abgerundet wird das Angebot durch VxRail als HCI-Plattform für VMware-Umgebungen.

Auch die früher VxFlex genannten Systeme zählen nun unter der Bezeichnung „PowerFlex“ zur Power-Produktfamilie. Sie sind für getrennte Server-Storage-Konfigurationen ebenso geeignet wie für Bare-Metal-Umgebungen oder Multi-Hypervisor-Szenarien. Kapazität, I/O-Performance und Datendurchsatz lassen sich über tausende Nodes skalieren. Laut Dell EMC wird eine Verfügbarkeit von 99,9999 Prozent erreicht. Damit sind die PowerFlex-Systeme für die Bereitstellung SLA-konformer Services geeignet. Datenmigration wird durch die flexible SDS-Architektur überflüssig. Nodes lassen sich ohne Downtime oder sonstige Nachteile verschieben und austauschen.

Neuheiten im Überblick

Die jetzt vorgestellte PowerFlex-Version ermöglicht unter anderem native asynchrone Replikation und Disaster Recovery mit einem RPO („Recovery Point Objective“) von 30 Sekunden. Secure Snapshots gestatten zudem den Einsatz in Branchen, die spezifische Governance- und Compliance-Anforderungen erfüllen müssen. Dazu zählen zum Beispiel Gesundheits- und Finanzdienstleister. Die PowerFlex-Reihe unterstützt moderne und Legacy-Anwendungen gleichermaßen, wie etwa traditionelle Datenbanken, virtualisierte Workloads oder Cloud-native Container-Applikationen. Der Betrieb mit zwei separaten Layern für Daten und Applikationen ist ebenfalls möglich.

Dell EMC bietet die PowerFlex-Systeme als Appliances und Rack-Installationen an. Der PowerFlex Manager ist als Tool-Set für den IT-Betrieb und das Lifecycle-Management verfügbar. Zu den Funktionen zählen unter anderem automatisierte Infrastruktur-Workflows wie Firmware und BIOS für Nodes, Netzwerk und Hypervisors sowohl für Storage- als auch für Compute-Funktionen. Zudem sind offene APIs zur Anbindung an Cloud-Automation- und Container-Managementplattformen an Bord.

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