News vom Dell Storage Forum in Orlando

Dell integriert Scale-out-NAS- und Unified-Storage-Funktionen in Equallogic-Plattformen

14.06.2011 | Redakteur: Nico Litzel

Das NAS-System Dell Equallogic FS7500 arbeitet mit dem „Dell Scalable File System“ (DSFS), das eine Kapazität von bis zu 510 Terabyte pro Gerät erlaubt.
Das NAS-System Dell Equallogic FS7500 arbeitet mit dem „Dell Scalable File System“ (DSFS), das eine Kapazität von bis zu 510 Terabyte pro Gerät erlaubt.

Dell hat auf dem „Dell Storage Forum“ in Orlando, Florida, Neuerungen rund um die Fluid-Data-Architektur vorgestellt. Erstmals sind in den Dell-Equallogic-Plattformen Scale-out-NAS- und Unified-Storage-Funktionen enthalten. Zudem hat der Speicherhersteller eine neue Version der Dell-Equallogic-Software angekündigt und Powervault-Modelle mit Fibre Channel gezeigt.

Dells NAS-Portfolio erhält Zuwachs. Neu im Angebot ist das Modell „Dell Equallogic FS7500“, das auf das hauseigene Hochleistungs-Cluster-Dateisystem „Dell Scalable File System“ (DSFS) setzt. DSFS bietet Advanced Caching, Load Balancing und Multithreading und soll sich durch eine schnelle I/O-Verarbeitung auszeichnen. Zudem weist das Dateisystem im Gegensatz zu anderen File-Systemen keine Größenbeschränkung von 50 Terabyte auf, sodass das Modell FS7500 eine Kapazität von bis zu 510 Terabyte erlaubt.

Dell Equallogic FS7500 – die wichtigsten Funktionen auf einen Blick

  • n-fache Skalierbarkeit mit automatischem Failover und Single (Global) Namespace
  • Unterstützung für Scale-out unter NFS und CIFS
  • Bis zu 510 Terabyte Speicherkapazität pro Einheit
  • Integriertes Equallogic-Management
  • Für Anwender zugängliche Snapshots
  • Backup über Network Data Management Protocol (NDMP)

Dell-Equallogic 5.1

Dell hat ebenfalls auf dem Forum Version 5.1 der Dell-Equallogic-Software vorgestellt. Sie soll deutliche Verbesserungen für das iSCSI-Networking via Data Center Bridging bieten. Im Vergleich zur Vorgängerversion führt die Software Dell zufolge dank eines verbesserten Load Balacing zu einer Verdreifachung der Leistung. Zudem hat das Unternehmen die Zusammenarbeit mit vSphere 4.1 verbessert, sodass sich Daten schneller Wiederherstellen lassen und das Risiko eines Datenverlusts weiter verringert wird.

Neue Powervault-Modelle

Neu im Angebot sind zudem die Storage-Arrays Powervault MD3600f und MD3620f mit jeweils 8-Gbit/s-Fibre-Channel Ports (vier pro Controller). Mit den Geräten ist es nach Angaben von Dell möglich, bis zu vier redundant verbundene Server ohne Einsatz eines Switches oder bis zu 64 Server mit Switch zu betreiben. Mit den Powervault-Erweiterungen MD1200 und MD1220 lassen sich die Arrays auf bis zu 96 Festplatten ausbauen.

Neben dem gemischten Betrieb von 2,5-Zoll- und 3,5-Zoll-Laufwerken ist der gleichzeitige Einsatz von SSDs sowie SAS-, Near-line-SAS- und selbstverschlüsselnden Laufwerken für ein auf Anwendungen abgestimmtes Mehrschichtenmodell möglich. Zu den Datenschutzoptionen gehören Snapshots, Kopien virtueller Disks sowie Remote Replication Services.

16-Gbit/s Fibre Channel ab Herbst

Ferner hat Dell in Orlando in einer Demo die Interoperabilität eines Dell-Compellent Storage Center SAN mit einem Brocade-6510-16Gbit/s-Fibre-Channel-Switch und einem Brocade-1860-16Gbit/s-Fabric-Adapter gezeigt. Das Unternehmen hat angekündigt, ab Herbst Produkte mit 16-Gbit/s-Fibre-Channel anbieten zu wollen.

Das Modell Equallogic FS7500 wird Dell zufolge ab dem dritten Quartal ausgeliefert. Die dazugehörige Equallogic-Firmware 5.1 (im Preis des Geräts inbegriffen) wird ebenfalls im dritten Quartal zum Download auf der Equallogic-Support-Seite verfügbar sein. Kunden mit einem gültigen Dell-ProSupport-Vertrag können die Software-Updates ohne zusätzliche Kosten herunterladen. Bereits ab Mitte Juni sollen die Systeme Dell Powervault MD3600f und MD3620f erhältlich sein. Zu Preisen hat das Unternehmen keine Angaben gemacht.

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