Converged Blade Data Center und Equallogic PS-M4110

Dell liefert integrierte Datacenter-Lösung CBDC und Speicher-Blade-Arrays aus

| Redakteur: Nico Litzel

Die Storage Blades Equallogic PS-M4110 bieten die bekannten Funktionen der Equallogic-Speicher erstmals in einem Dell-PowerEdge-M1000e-Chassis.
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Die Storage Blades Equallogic PS-M4110 bieten die bekannten Funktionen der Equallogic-Speicher erstmals in einem Dell-PowerEdge-M1000e-Chassis. (Dell)

Die auf der Hausmesse „Dell Storage Forum“ angekündigten Speicher-Blade-Arrays Equallogic PS-M4110 und das Converged Blade Data Center sind Dell zufolge ab sofort verfügbar. Passend dazu präsentiert das Unternehmen eine Studie, wonach IT-Führungskräfte sich einfacher zu verwaltende Speicherlösungen wünschten

Die auf der Hausmesse „Dell Storage Forum“ Mitte Juni angekündigten Speicher-Blade-Arrays Equallogic PS-M4110 sind nach Angaben von Dell ab sofort weltweit verfügbar. Die Storage Blades bieten die bekannten Funktionen der Equallogic-Speicher erstmals in einem Dell-PowerEdge-M1000e-Chassis. Vorteile sind Unternehmensangaben zufolge eine einfache Verwaltung und eine leichtere Möglichkeit zu skalieren. In Kombination mit den Poweredge-Servern der elften oder zwölften Generation sowie mit Netzwerk-Switches der Reihen Dell Force10 und Powerconnect ließen sich so komplette Rechenzentren in einem einzigen, kompakten Blade umsetzen. Der Einstiegspreis für das Blade-Speicher-Array Equallogic PS-M4110 liegt bei 13.500 Euro.

10-Gigabit-Ethernet-Rechenzentren in einem Gehäuse

Das ebenfalls auf dem Dell Storage Forum angekündigte „Converged Blade Data Center“ (CBDC) kombiniert die Equallogic-Blade-Arrays mit den aktuellen Blade-Servern M420 und den Dell-Force10-MXL-Switches von Dell.

Die Verbindung von Speicher-, Server- und Netzwerktechnik in einem Blade Chassis biete Anwendern ein kompaktes System, das den Bedarf an Lizenzen, Stellfläche und Verkabelung reduziere. Weitere Vorteile seien geringere Kosten für Strom und Kühlung und ein integrierter Verwaltungsansatz für die Infrastruktur.

Studie: Speichern und Verwalten von Daten ist komplex

Passend zum Start der neuen Produkte hat der Marktforscher Forrester Research eine von Dell beauftragte Studie vorgestellt. Befragt wurden 839 IT-Leiter und Storage-Administratoren in den USA und Europa. Zentrale Ergebnisse der Studie sind:

  • 79 Prozent der IT-Leiter und 79 Prozent der Storage-Administratoren sind der Meinung, dass das Speichern und Verwalten von Daten mit den heute verfügbaren Lösungen in der Regel sehr komplex sei.
  • 88 Prozent der IT-Leiter und 89 Prozent der Storage-Administratoren gehen davon aus, dass ihre Storage-Umgebung von einfach zu bedienender Technik und einer verbesserten Automatisierung profitieren würde.
  • Alle befragten IT-Leiter werden beim Kauf der nächsten Storage-Lösung den Fokus auf einfach zu bedienende und hoch automatisierte Speicherfunktionen legen. 50 Prozent der Befragten sehen darin den „großen Unterschied“ zu ihrer aktuellen Lösung.
  • 85 Prozent der Storage-Administratoren sind mit ihrer Aufgabe zufrieden. Allerdings verbringt die Mehrheit (62 Prozent) zwischen 26 und 75 Prozent ihrer Zeit mit der Pflege und der Verwaltung bestehender Systeme und nicht mit dem Schaffen von strategischem Mehrwert.
  • Für den Fall, dass ihr Unternehmen einfacher zu verwaltende Storage-Technik einsetzte, würden 51 Prozent der Storage-Administratoren die eingesparte Zeit für höherwertige IT-Aufgaben oder die Arbeit an Businessstrategien nutzen. Die deutschen Storage-Administratoren würden damit ihre Arbeitszeit stärker als ihre europäischen Kollegen in Richtung strategischer Aufgaben umschichten; Letztere würden die gewonnene Zeit eher in IT-bezogene Aufgaben investieren.
  • Darüber hinaus sehen 91 Prozent der IT-Leiter und Storage-Administratoren einen Vorteil darin, die Storage-Lösung vom gleichen Hersteller zu kaufen, von dem sie auch Server, Netzwerke, System-Management oder IT-Services beziehen. 38 Prozent der Befragten kaufen derzeit mehrere IT-Komponenten ausschließlich vom selben Hersteller. Als wichtigste Gründe dafür nannten sie die einfache Integration, technologische Synergien zwischen den Produkten und einen besseren Support.

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