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Dell-Bundles für einen schnellen Start in die Cloud

Dell mit Diensten und Rechenzentren fit für die Cloud

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Fertige Konfiguration führt zum schnellen Einsatz

Bryan Jones von Dell möchte die Herausforderungen der virtuellen Welten durch ein Pakete an Diensten und Produkten vereinfachen. Quelle: Johann Baumeister (Archiv: Vogel Business Media)

Die Verwaltung der VMware-bezogenen Dinge erfolgt durch „vCenter“ und weitere VMware-Tools. Der Part der Microsoft-Verwaltung wird durch die System Center Module übernommen.

Mit vStart betritt ein weiterer Anbieter den Ring der vorkonfigurierten Systeme. Bereits heute tummeln sich hier HP und dessen Matrix, IBM und seine „Cloud Burst“ oder etwa Cisco und dessen „vBlock“. Wenngleich sich die Implementierung der Hersteller unterscheiden, in einem sind sie sich einig: Sie allen wollen durch Vorkonfiguration und bestmögliche Abstimmung der Bausteine aufeinander die Inbetriebnahme und Verwaltung von Cloud-Infrastrukturen möglichst einfach gestalten.

Das zweite Angebot von Dell gehört zur Gruppe der Plattform-Dienste (PaaS). Das Unternehmen bietet in Zukunft einen virtuellen Desktop als fertige Lösung an. Hierbei setzten die Texaner auf die zwei führenden Angebote in diesem Segment: „Xen Desktop“ und „VMware View“.

Auch hinsichtlich der Ausführumgebung haben die Unternehmen frei Wahl. Dell bietet sowohl das Hosting des Dienstes in seinem Rechenzenten, ermöglicht aber auch den Betrieb im Data Center (der private Cloud) des Unternehmen. Zudem sind laut Dell Mischformen machbar. Die Basis der virtuellen Desktops ist der „ESX-Server“ von VMware.

Erste Cloud-Dienste von Dell aus der Cloud

Ein Dienst für Email- und Datei-Archivierung ist das dritte neue Angebot von Dell. Dieser Dienste wurde nach den Aussagen von Dell aufgrund der regen Nachfrage der Dell-Kunden ins Angebot mit aufgenommen.

Mit vStart, dem virtuellen Desktops und dem Archiving-Dienst möchte Dell in dem wachsenden Markt der Cloud Fuß fassen. Dazu dienen auch die zahlreichen Übernahmen der Texaner in den letzten Jahren.

Von Compellent kamen beispielsweise die Speichersysteme für das Enterprise, Scalent steuerte die Verwaltungssuite VIS/AIM bei. SecureWorks liefert Sicherheitsdienste und Perotsystems übernimmt durch Consulting-Dienste die Implementierung Daneben sind aber auch die Partner im Boot.

Cloud-Angebote erfordern größere Infrastrukturen bei Dell

Neben schon erwähnten Unternehmen VMware, Citrix und Microsoft sind die Partner Juniper, Commvault und Symantec. Diese letzteren beiden liefern die Lösungen für Archiving und Backup.

Parallel zu diesen Diensten will Dell zehn neue Data Center weltweit aufbauen. Diese sollen dann als Grundlage für Dells Public-Cloud-Angebot genutzt werden. Außerdem sind 12 globale Solution Center geplant. Sie sollen als Test- und Evaluierungsplattform den Kunden zur Verfügung stehen. Für Europa sind die Standorte Frankfurt, Paris und Limerick (Irland) geplant. Insgesamt möchte Dell im laufenden Geschäftsjahr rund 1 Milliarde US-Dollar in den Aufbau eigener Rechenzentren und die Entwicklung von IT-Diensten stecken.

Der Autor:

Johann Baumeister ist freier Autor in München.

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