Equallogic PS4000 als Einstiegslösung oder modulare Erweiterung

Dell nimmt iSCSI-SAN-Einstiegssystem ins Programm auf

14.07.2009 | Redakteur: Nico Litzel

Das IP-SAN-Einstiegssystem Dell Equallogic PS4000 bietet bis zu 16 Terabyte Kapazität und stellt kleinen und mittelständischen Unternehmen Funktionen wie Snapshots, Thin Provisioning und Datenreplizierung zur Verfügung.
Das IP-SAN-Einstiegssystem Dell Equallogic PS4000 bietet bis zu 16 Terabyte Kapazität und stellt kleinen und mittelständischen Unternehmen Funktionen wie Snapshots, Thin Provisioning und Datenreplizierung zur Verfügung.

Dell erweitert mit dem iSCSI-SAN-Einstiegssystem Equallogic PS4000 das Storage-Portfolio für kleine und mittelständische Unternehmen. Das IP-SAN-System stellt bis zu 16 Terabyte Kapazität zur Verfügung, lässt sich mit weiteren Modellen der PS5000- und der PS6000-Reihe koppeln und bietet zahlreiche Funktionen wie Thin Provisioning, Snapshots oder Replizierung.

Das iSCSI-Speichersystem Equallogic PS4000 beherbergt wie die Ende März vorgestellten PS6000-Modelle 16 Hot-Swap-Laufwerke auf drei Höheneinheiten und ist mit zwei redundanten Netzteilen und Lüftern ausgestattet. Anwender können das PS4000 auf bis zu 16 Terabyte Kapazität ausbauen und dabei auf günstige SATA-Disks oder leistungsstarke SAS-Festplatten mit bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute zurückgreifen.

Dell hat im PS4000-Einstiegssystem zwei Storage-Controller verbaut, die jeweils mit zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen ausgestattet sind, im Gegensatz zu den PS6000-Geräten, die vier Gigabit-Ethernet-Schnittstellen pro Controller bieten. Die Controller wiederum sind mit vier Gigabyte Cache ausgestattet. Im Falle eines Stromausfalls werden die Daten dank Akkupufferung für bis zu 72 Stunden vorgehalten.

Die Einstiegssysteme der PS4000-Reihe bieten softwareseitig zahlreiche Funktionen wie Snapshots, Thin Provisioning oder Replizierung, allerdings mit Einschränkungen: So sind beispielsweise die Anzahl der Volumes auf 256 und die Anzahl der Snapshots pro Volume auf 128 begrenzt. Wird das PS4000-System mit einem PS6000-Modell gekoppelt, so entfallen diese Beschränkungen und es gelten die vom PS6000-Modell bekannten Parameter wie 1.024 Volumes und 512 Snapshots pro Laufwerk.

Dell hat sich einen maximalen Investitionsschutz auf die Fahne geschrieben. Daher lassen sich die IP-SAN-Speicher der PS4000-Reihe nahtlos erweitern und in bestehende Equallogic-SANs integrieren. So unterstützen auch die PS4000-Modelle das Blockprinzip, sodass sich beispielsweise zwei PS4000-Geräte in einer SAN-Gruppe zusammenfassen lassen. Diesen zwei Arrays können Anwender bei steigenden Anforderungen weitere PS6000-Systeme hinzufügen. So entsteht ein Storage-Array mit linearer Skalierung in Bezug auf Kapazität, Leistung und Bandbreite.

Zentraler Vorteil dieses Blockansatzes ist, so Dell, dass Anwender immer nur die Kapazitäten erwerben müssen, die sie auch tatsächlich brauchen. So lassen sich eine geringe Auslastung auf der einen Seite, aber auch Überkapazitäten auf der anderen Seite vermeiden.

„Durch die Flexibilität bei der Konfiguration eignet sich die neue Dell-Lösung einerseits als Einstiegssystem: zum Beispiel mit zwei PS4000 und 32 Festplatten. Andererseits kann sie aber auch nahtlos mit weiteren PS6000-Systemen kombiniert werden. Das bedeutet, die PS4000 ist nicht nur eine Einstiegslösung, sondern auch die Basis oder Erweiterung eines modular aufgebauten Komplettsystems“, erklärt Hans Schramm, Field Product Manager Enterprise bei Dell.

Die PS4000-Systeme sind ab sofort verfügbar. Der Einstiegspreis liegt bei 17.500 Euro (inkl. MwSt). Im Preis sind Software und ein Drei-Jahres-Support enthalten.

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