Lars Herrmann erläutert die Containerstrategie von Red Hat

Der Container kann schon jetzt traditionelle Anwendungen ergänzen

| Redakteur: Rainer Graefen

Lars Herrmann, Senior Director, Product and Business Strategy bei Red Hat
Lars Herrmann, Senior Director, Product and Business Strategy bei Red Hat (Bild: Red Hat)

Storage Insider hat Lars Herrmann, Senior Director, Product and Business Strategy bei Red Hat, gebeten, Red Hats Container-Strategie zu kommentieren.

Lars Herrmann:„Das momentane Interesse an Container-Technologie ist enorm, obwohl die essentielle Linux-Container-Technologie schon seit vielen Jahren existiert, wobei Red Hat unter anderem treibende Kraft hinter vielen mit Containern in Verbindung stehenden Technologien war und ist. Die derzeitige Popularität von Containern kann indes erst mit Docker, das erst vor gerade mal zwei Jahren auf der Bildfläche erschien.

Das Ökosystem steht

Vergleicht man den derzeitigen Hype mit der Entwicklung bei Virtualisierung und Cloud Computing kann man feststellen, dass Unternehmen beiden Techniken vor 2 Jahren noch mehrheitlich skeptisch gegenüberstanden, was bei Container-Technik nicht zu beobachten ist.

Allerdings haben viele Unternehmen bei der Adoption von Container-Technologie noch Bedenken bezüglich der Herkunft und Sicherheit von „containerisierten“ Applikationen und Micro-Services.

Mit RHEL 7 Atomic Host und unserem in dieser Woche veröffentlichten zertifizierten Container Ecosystem adressieren wir beide Aspekte, ohne dabei die innovative Qualität von Linux Containern einzuschränken und zwar durch SELinux, die Red Hat Container Certification und durch die einfache Tatsache, dass Enterprise Linux 7 Atomic im Kern auf unserem Enterprise Linux basiert.

Funktionsbaukasten Micro-Serivices

Unser VP Jim Totton hat in seiner offiziellen Produktankündigung bereits verdeutlicht, dass RHEL 7 Atomic Host weit mehr ist als ein weiteres Modul in unserem Produktportfolio. Der Atomic Host ist die Zukunft der Bereitstellung von Enterprise Applikationen und eine Methode, die vorhandene Anforderungen in Unternehmen nicht beeinträchtigt.

Micro-Services, beziehungsweise die mithilfe von Micro-Services komponierbaren Applikationen, sind der richtige Weg in die Zukunft, aber wir sehen auf der anderen Seite auch keine plötzliche Abkehr von traditionellen monolithischen Anwendungen.

RHEL Atomic Host zeigt einen klaren, sicheren und zuverlässigen Weg in der Containertechnik auf, erlaubt es Unternehmen aber gleichzeitig, kritische monolithische Anwendungs-Stacks zu pflegen, indem Sie die Basis-Images von RHEL 6 oder RHEL 7 verwenden.

Letztlich unabhängig davon, ob ein Unternehmen sofort mit Container-Technik starten oder die im Zusammenhang mit RHEL 7 Atomic Host bestehenden Möglichkeiten erst ausgiebig testen will, ist es Red Hats Strategie, dass dem Anwender für seine Projekte und Implementierungen jederzeit eine zuverlässige, sichere und flexible Plattform zur Verfügung steht.“

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